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Gesichtsästhetik
Einflussfaktoren von Gesichtsattributen auf die Anziehungskraft von Gesichtern
Barbara Babonich
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Claus-Christian Carbon
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.1599
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30230.78336.859864-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Fragestellung nach den Einflussfaktoren von Gesichtsattributen auf die Anziehungskraft von Gesichtern wird mittels Vorlage von jeweils 100 weiblichen sowie 100 männlichen Stimuli an einer Stichprobe von 100 studentischen Versuchspersonen (n1 = 62 Frauen, n2 = 38 Männer) untersucht. Zusammenhänge zwischen Attraktivitätsbeurteilung und Selbstwert werden mittels zweier Fragebögen (Multidimensionale Selbstwertskala–MSWS und Rosenberg–Selbstwertskala) geprüft. Gegengeschlechtliche Reizvorgaben bedingen umgekehrt u-förmige Verläufe bei der Attraktivitätsbeurteilung und dem Grad der Homogenität der Übereinstimmung. Bei gleichgeschlechtlicher Konstellation reagieren Frauen bei Frauen-Stimuli im unteren Attraktivitätsbereich homogen, im oberen Bereich mit einem Deckeneffekt, während Männer bei Männerstimuli deutlich linear ansteigend reagieren. Bis auf die Tendenz, dass Männer mit einer höheren Selbstwerteinschätzung weibliche, aber auch männliche Gesichtsstimuli negativer beurteilen, sind keine deutlichen Zusammenhänge zwischen Attraktivitätsbeurteilungen und Selbstwerteinschätzungen erkennbar. Unterschiede zwischen Frauen und Männern werden bei der Bewertung der Hautreinheit, bei der Frauen sowohl bei Frauen- als auch bei Männerstimuli weniger kritisch als Männer bewerten, beobachtet. Frauen sind bei der Bewertung von Gewöhnlichkeit nur bei Frauenbildern kritischer als Männer.
Abstract
(Englisch)
For this thesis a study was conducted in order to describe whether and how face attributes influence the perception of face attractiveness. Therefore 100 students (n1 = 62 women, n2 = 38 men) were asked to rank the attractiveness of 100 pictures of women and 100 pictures of men. The correlation between attractiveness rating and self-esteem rating was studied by using two standardised questionnaires, the Multidimensional Self-Esteem Scale and the Rosenberg Self-Esteem Scale. Opposite-sex-stimuli were found to produce an inverse u-effect on attractiveness ratings and the level of correlation homogeneity. In the case of same sex ratings women respond homogeneously by placing female stimuli into the lower range of attractiveness. Women’s high ratings of female stimuli cause a “ceiling effect”. Men’s ratings show a considerably increasing arithmetic progression. Apart from the tendency that men with high self-esteem rank female and male face stimuli lower, there is no clear connection between self-esteem ratings and attractiveness ratings. Differences between women and men can be found in rating skin. For, women are less critical than men when rating both female and male face stimuli. Women, however, are more critical when judging female usualness.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
facial attractiveness symmetry averageness distinctiveness skin sexual dimorphism
Schlagwörter
(Deutsch)
Gesichtsästhetik Attraktivität Symmetrie Durchschnittlichkeit Gewöhnlichkeit Außergewöhnlichkeit Reinheit der Haut sexueller Dimorphismus
Autor*innen
Barbara Babonich
Haupttitel (Deutsch)
Gesichtsästhetik
Hauptuntertitel (Deutsch)
Einflussfaktoren von Gesichtsattributen auf die Anziehungskraft von Gesichtern
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
115 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Klassifikation
77 Psychologie > 77.30 Allgemeine Psychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC07496697
Utheses ID
1279
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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