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Berufswahlmotive angehender Lehrer/innen
eine empirische Arbeit über die Auswirkungen aktueller Entwicklungen auf die Studienmotivation von Lehramtsstudierenden der Fächer Psychologie / Philosophie und Deutsch
Michaela Rabel
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Tamara Katschnig
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14277
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29276.31071.141155-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Obwohl „Hochschulforschung“ und „Studienwahl“ zu den jüngeren Themen der empirischen Forschung über akademische Ausbildungsstätten zählen (GUGGENBERGER, 1991, S. 7), blickt die Erhebung von Berufswahlmotiven angehender Lehrer/innen auf eine jahrzehntelange Forschungstradition zurück (vgl. BRÜHWILER & SPYCHIGER, 1997; ULICH, 2004; MAYR, 1994). Darin spiegelt sich die enorme Bedeutung des Lehrberufes für die heranwachsende Generation wider (DRESCHER, 1980, S. 6). Neuere Berufswahltheorien beruhen auf multifaktoriellen und prozessorientierten Ausrichtungen (HOLLAND, 1996). Die Liste möglicher Indikatoren für Berufswahlentscheidungen ist ebenso lange (SCHELLER, 1970, S.23), wie die der Probleme, die sich dabei ergeben können (SEIFERT, 1990, S. 86). Ziel des empirischen Teils der vorliegenden Arbeit ist die Analyse ausschlaggebender Motive für ein Lehramtsstudium und somit für die Entscheidung Lehrer/in für höhere Schulen werden zu wollen. Dabei werden aktuelle Bedingungen in Österreich (im Speziellen am Universitätsstandort Wien) beachtet. In einer Querschnittsstudie an 480 Lehramtsstudierenden der Universität Wien mit den Unterrichtsfächern Deutsch und Psychologie/Philosophie werden die Berufsmotive auszubildender Lehrer/innen untersucht. Die Methode stellt eine quantitative Erhebung dar. Mit dem „Fragebogen zur Erhebung der Motive zum Lehramtsstudium“ wurden Studierende online über ihre subjektiven Beweggründe zum Lehramtsstudium befragt. Die vorliegenden, empirischen Ergebnisse decken sich größtenteils mit jenen aus vergangenen Studien. Seit Jahrzehnten werden dieselben Berufswahlmotive erhoben, die vordergründig intrinsisch geprägt sind und von Interessen (fachlich und berufsspezifisch), subjektiv eingeschätzten Fähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften geleitet werden. Extrinsische Motive, wie Rahmenbedingungen, das Prestige des Berufes und Außenbeeinflussungen sind von geringerer Bedeutung. Zusätzlich konnten zeitspezifische Beweggründe als Auswirkung auf die Motivation zur Lehramtausbildung nachgewiesen werden. Dazu zählen die bevorstehende Pensionierungswelle unter Lehrer/innen und Zugangsbeschränkungen in bestimmten Studiengängen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Lehramtsstudium Motivation Berufswahlmotive LehrerIn werden
Autor*innen
Michaela Rabel
Haupttitel (Deutsch)
Berufswahlmotive angehender Lehrer/innen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Arbeit über die Auswirkungen aktueller Entwicklungen auf die Studienmotivation von Lehramtsstudierenden der Fächer Psychologie / Philosophie und Deutsch
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
227 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Tamara Katschnig ,
Michael Schratz
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC08529614
Utheses ID
12808
Studienkennzahl
UA | 092 | 297 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1