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"Jugend" am Land
eine qualitative Studie über die Mitgliedschaftsgestaltung und -nutzung einer dörflichen Jugendgruppe
Susanne Feigl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Reinhold Stipsits
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14293
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30297.46425.608253-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit geht der Frage nach, warum sich Jugendliche in einer dörflichen Jugendgruppe engagieren. Bevor die Jugendlichen selbst zu Wort kommen, wird mittels eines theoretischen Zugangs auf den Wandel der dörflichen Struktur verwiesen und wie sich dieser an der Lebensweise der Bevölkerung, insbesondere der Dorfjugendlichen bemerkbar macht. Konkret wird auf das Bestehen von zwei Welten im Dorf und zwar der modernen und der traditionellen eingegangen. Diesbezüglich wird das Spannungsverhältnis von dörflicher Integration und Freisetzung zum Thema gemacht und wie Jugendliche versuchen dieses zu bewältigen. In Verbindung dazu wird die Pflege des Brauchtums als dörflich verankertes Kulturgut und das Veranstalten eines Festes als neu eingeführtes Kulturgut behandelt, da die Mitgieder der dörflichen Jugendgruppen als Brauch- und Festakteure agieren. Im Speziellen wird ihre Sichtweise zur Mitgliedschaft dargestellt - insbesondere die Nutzung und Gestaltung dieser und wie sie ihre Positionierung im Dorf wahrnehmen. Die Datenerhebung erfolgte durch Einzelinterviews mittels eines teilstrukturierten Fragebogens und ausgewertet wurden diese anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Engagement der Nutzer der dörflichen Jugendgruppe zum einen darauf basiert sich sozial in eine jugendzentrierte Gruppierung einzufügen und gemäß dieser Konstellation diese als einen selbst kreierten Handlungsort zu nutzen und zum anderen besteht in diesem Engagement eine aus dem selbst gestalteten Handlungsort hervorgehende Integration in den Lebensraum Dorf, die aus dem Vollzug von dörflich orientierten als auch jugendeigenen orientierten Aktivitäten resultiert.
Abstract
(Englisch)
This paperwork examines why village youths participate in a local youth group. After establishing a theoretical background espacially pertaining to the changes in village structure and demonstrating the resulting changes in villagers way of life with special regard towards youth, their own views are shown. Further emphasis is placed on the coexistance of the traditional and the mordern worlds. The issue of tensions between village integration and detachment is raised and the ways youths are trying to cope are shown. The cultivation of local costums as a deeply rootes cultural asset and the organisation of a festival as a cultural asset newly introduced by youths are set in this context because members of the village youth group are actors in both local costums and the village festival. The youths views on their membership are portrayed, encompassing peer interaction, benefits and ways to shape their membership, both within the group and in the village setting. At least it is to say that the qualitative content analysis by mayring was used for the evaluation of the transcriped interviews.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
changes in village village youth village detachment village integration local costums local festival
Schlagwörter
(Deutsch)
Strukturwandel Dorf Dorfjugendliche Dörfliche Freisetzung Dörfliche Integration Brauch Fest
Autor*innen
Susanne Feigl
Haupttitel (Deutsch)
"Jugend" am Land
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Studie über die Mitgliedschaftsgestaltung und -nutzung einer dörflichen Jugendgruppe
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
149 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Reinhold Stipsits
Klassifikation
79 Sozialpädagogik, Sozialarbeit > 79.00 Sozialpädagogik, Sozialarbeit: Allgemeines
AC Nummer
AC08574741
Utheses ID
12820
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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