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Psychophysiologische und psychologische Korrelate aktivierender Musik
Marita Schobesberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Michael Trimmel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.1604
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30131.27380.949465-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der Vergangenheit wurden viele Studien im Zusammenhang mit dem Mozart Effekt durchgeführt. Diese Studie hatte zum Ziel die Auswirkungen verschiedener Musikbedingungen auf die kortikale Aktivierung zu untersuchen. Basierend auf der Theorie wurde erwartet, dass das Hören von Mozart eine Negativierung des DC-Potentials bewirkt, was von einer kortikalen Aktivierung zeugt. Außerdem wurden etwaige Unterschiede zwischen Mozart mono und Mozart stereo erhoben. 28 Nichtmusiker nahmen an vier Versuchsbedingungen teil, bestehend aus einer Sonate von Mozart (K.448) einmal in Mono und einmal in Stereo dargeboten, Schubert´s Fantasia für Piano und Braunem Rauschen. Nach jeder der Versuchsbedingungen skalierten die Versuchspersonen den Gefallen als auch die Lästigkeit des jeweiligen Musikstücks. Zusätzlich füllten sie einen Befindlichkeitsfragebogen (POMS) aus. Während der vier Untersuchungsbedingungen wurden Veränderungen im DC-Potential registriert. Es zeigte sich bei den DC-Potentialen eine Negativierung während des Hörens von Mozart mono und Mozart stereo bei allen drei Referenzen, was für eine erhöhte kortikale Aktivierung spricht. Es zeigten sich auch Unterschiede zwischen Mozart mono und Mozart stereo hauptsächlich bei der noncephalic-reference, wobei Mozart stereo im Gegensatz zu Mozart mono deutlicher negativierte. Auch das Braune Rauschen zeigte eine ähnliche Negativierung wie Mozart stereo, vor allem bei noncepahlic-reference, was von einer erhöhten kortikalen Aktivierung zeugt. Der Gefallen bzw. die subjektive Lästigkeit der Musikbedingungen können die Unterschiede zwischen den Bedingungen nicht erklären. Bei den Ergebnissen des Befindlichkeitsfragebogens (POMS) zeigten sich Unterschiede bei der Skala Vitalität-Aktivität. Die Vitalität-Aktivität war nach dem Hören von Mozart mono und Mozart stereo höher als nach dem Braunen Rauschen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mozart-Effekt Mono-Stereo EEG
Autor*innen
Marita Schobesberger
Haupttitel (Deutsch)
Psychophysiologische und psychologische Korrelate aktivierender Musik
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
70 S. : graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Trimmel
Klassifikation
77 Psychologie > 77.50 Psychophysiologie
AC Nummer
AC07516959
Utheses ID
1283
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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