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Autonomie und Lebensqualität bei Patientinnen mit Schizophrenie
Maria Folk
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Maya Shaha
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14339
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29720.15711.824161-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Schizophrenie ist eine schubhaft verlaufende Krankheit, die mit eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten einhergeht. Dem Ausbruch der Krankheit gehen Symptome voraus, die sich im Verhalten zeigen, jedoch nicht durch biologische Marker nachweisbar sind. Menschen mit Schizophrenie haben, wie auch ihre Familienmitglieder, ein erhöhtes subjektives Stressempfinden. In der Literatur wird zwischen positiven, negativen und spezifischen Symptomen unterschieden. Autonomie bedeutet, Entscheidungen selbst und auf eigenen Kenntnissen basierend zu treffen. In diesem Zusammenhang ist es Aufgabe der Pflegepersonen, den Betroffenen auf eine verständliche Weise Informationen zu geben. Somit kann ein Ausgleich des Ungleichgewichts zwischen Expertinnen und Patientinnen stattfinden. Hierbei ist zu respektieren, dass auch „falsche“ Entscheidungen der Patientinnen, die nicht mit den Moralvorstellungen der Pflegepersonen übereinstimmen, zu akzeptieren sind. Im psychiatrischen Bereich der Pflege bestehen häufig ethische Schwierigkeiten bei Handlungen, die gegen den Willen der Patientin geschehen. Autonomie findet sich auch als Begriff in der Lebensqualität wieder. Lebensqualität kann durch Bedürfnisbefriedigung gesteigert werden. Hierbei ist Selbstbestimmung ein psychologisches Bedürfnis. Es besteht eine Unterteilung der Lebensqualität in materielle Ressourcen, objektives Funktionieren und subjektives Erleben. Die Selbstbestimmung stellt einen Bereich der letztgenannten Kategorie dar. Die Lebensqualität von Schizophreniepatientinnen ist niedriger als in der gesunden Bevölkerung. Daher ist die Steigerung der Lebensqualität ein zentrales Ziel in der psychiatrischen Pflege. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Interventionen, die Autonomie und Lebensqualität bei Schizophreniepatientinnen fördern. Hierzu wurde eine systematische Literaturübersicht über Studien der letzten zehn Jahre (2001-2011) erstellt. Die Datenbanken PubMed, CINAHL und PsycInfo wurden mit den entsprechenden Begriffen durchsucht. Es wurden 33 Studien identifiziert und in die weitere Analyse eingebunden. Fünf Kategorien wurden gebildet, denen die Interventionen der Studien zugeordnet wurden. Empfehlungen für die Praxis, das Pflegemanagement und weitere Forschung wurden gegeben.
Abstract
(Englisch)
Schizophrenia is a mental disorder with an intermittent course that goes along with impaired cognitive abilities. The onset of this disorder is preceeded by behavioural symptoms, which however are not identifiable by biological markers. Individuals suffering from schizophrenia do, along with their familiy members, show an increased sensitivity to stress. Literature differentiates between positive, negative and specific symptoms. Autonomy means to take decisions oneself, based on one‘s own knowledge. In this context it is the nursing personnel‘s task to provide information in a comprehensible way to the affected people. Thus a reduction of imbalance in knowledge can be achieved between experts and patients. One has to respect that even „wrong“ decisions taken by patients, that counteract the moral of the nursing personnel, are to be accepted. In psychiatric care there are often ethic dilemmas concerning those interventions undermining the patient’s will. Autonomy can also be found as a term of quality of life. Quality of life can also be increased by satisfaction of one’s needs. Therefore self determination is a psychologic need. Quality of life can be divided into material ressources, objective functioning and subjective experience. Hereby self determination is a subcategory of the latter. Quality of life of subjects suffering from schizophrenia is reduced in comparison to the population not affected. Hence the improvemend of quality of life is a key objective of psychiatric care. This paper deals with interventions promoting the autonomy and quality of life in patients with schizophrenia. For this purpose a systematic review including papers of the past ten years (2001-2011) was generated. The databases PubMed, CINAHL and PsycInfo were searched thoroughly using appropriate terms. 33 studies were identified and included in the analysis. Five categories, which the interventions were assigned to, were created. Recommendations for practice, nursing management and further research were given.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Schizophrenia Autonomy Quality of Life Nursing
Schlagwörter
(Deutsch)
Schizophrenie Autonomie Lebensqualität Pflege
Autor*innen
Maria Folk
Haupttitel (Deutsch)
Autonomie und Lebensqualität bei Patientinnen mit Schizophrenie
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
116 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Maya Shaha
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC08559592
Utheses ID
12864
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
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