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Privathaushalte im Stresstest
Tamara Stelzhammer
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Robert Kunst
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14451
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29536.43275.289669-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass die Verschuldung privater Haushalte nicht nur in Österreich sondern auch in beinahe allen OECD-Ländern beträchtlich zugenommen hat. Es handelt sich hierbei um einen kurzfristigen Trend, aufgrund der Entwicklung der Immobilienpreise in vielen Ländern und um einen langfristigen Trend, aufgrund der zahlreichen Finanzierungsmöglichkeiten. Diese Magisterarbeit behandelt das Thema „Privathaushalte im Stresstest“, welche heutzutage in unserer Gesellschaft noch sehr unbekannt sind, obwohl diese eine immer größere Rolle spielen und von vielen Finanzinstituten stets durchgeführt werden, nicht nur um die finanzielle Situation schon bereits verschuldeter Haushalte zu analysieren, sondern auch um sich vor Augen zu führen, wie sich eine noch höhere Verschuldung ihrer Kunden auf das Finanzsystem auswirken könnte bzw. zum Aufdecken von Schwachstellen im Finanzsystem, um zu versuchen eine weitere Wirtschaftskrise zu verhindern oder anderen unerwünschten Effekten entgegenzuwirken. Bei der Durchführung eines Stresstests werden zu Beginn Daten aus einer Stichprobe von Haushalten ermittelt um Basiszahlen zur Schuldenlast berechnen zu können. Als nächsten Schritt werden die Haushalte als verschuldet oder nicht verschuldet klassifiziert, dies geschieht über die Finanzmarge oder der Schuldenlastgrenze. Die Menge der ver-schuldeten Haushalte wird weiterverwendet und mit folgenden Schockszenarien konfrontiert: Zinsschock, Wechselkurs-Schock und Arbeitslosigkeits-Schock. Danach erfolgt die Auswertung und es wird analysiert, wie sich diese Szenarien auf die Haushalte auswirken und der Anteil an verschuldeten Privathaushalten wird neu berechnet. Allgemein ist zu sagen, dass eine Erhöhung der Zinsen die größten Auswirkungen verursachen. Der prozentuelle Anteil vulnerabler Haushalte erhöht sich durch dieses Szenario kurzfristig gesehen um ca. 30% und langfristig um 41%, dies ist auf jeden Fall ein sehr beachtlicher und bedenklicher Anstieg. Im Falle einer Steigerung der Arbeitslosigkeit gibt es keine großen Bedenken, da der Verlust eines Gehaltes eventuell durch einen Partner im gemeinsamen Haushalt und/oder durch das Arbeitslosengeld abgefangen werden kann. Ein Anstieg der Vermögenspreise beeinflusst das Immobilienvermögen und das gesamte Finanzvermögen der Österreicher. Die Studie zeigt, dass dieser Schock den zweitstärksten Einfluss auf die verschuldeten Privathaushalte hat, jedoch wurde dieser Test nicht näher erläutert, da in Österreich ein drastischer Anstieg der Immobilienpreise in den nächsten Jahren nicht zu erwarten ist.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Österreich EU Einkommen Verschuldung privater Haushalte Krisentests - Stresstests
Autor*innen
Tamara Stelzhammer
Haupttitel (Deutsch)
Privathaushalte im Stresstest
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
87 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Robert Kunst
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.14 Einkommen, Beschäftigung, Arbeitsmarkt
AC Nummer
AC08558362
Utheses ID
12961
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
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