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Migration - ethnische Ökonomie - Integration
ethnische Ökonomien als Vehikel der Integration - eine empirische Fallstudie am Beispiel türkischer Unternehmen im Wiener Brunnenviertel
Elena Wenter
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Karl Husa
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14498
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30356.03556.415366-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ethnische Unternehmen haben sich inzwischen zu einem nicht mehr weg zu denkenden Bestandteil der Stadt Wien und der regionalen Wirtschaft etabliert. Es besteht die Annahme, dass die ethnische Ökonomie eine integrative Funktion für die NeuzuwanderInnen und die bereits in Wien lebenden MigrantInnen hat. Diese Arbeit hat sich daher das Ziel gesetzt, die Funktionen der ethnischen Unternehmen für die Wiener Wohnbevölkerung zu erheben. Dafür wurde eine qualitativ-empirische Fallstudie mit türkischen UnternehmerInnen im Brunnenviertel durchgeführt. Der erste Teil dieser Arbeit beinhaltet theoretische Überlegungen rund um die ethische Ökonomie, außerdem werden wesentliche Aspekte zum Thema Integration diskutiert. In einem weiteren Teil wird auf die Rahmenbedingungen, Daten und Fakten der ethnischen Ökonomie in Wien Bezug genommen. Schließlich erfolgen im praxisbezogenen Teil der Arbeit die Ergebnisse der Fallstudie, die mittels des computergestützten Programmes ATLAS.ti ausgewertet wurden. Wie die Fallstudie zeigt, haben die ethnischen Unternehmen sehr wesentliche Funktionen wie etwa die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für MigrantInnen, darüber hinaus dient sie zur Aufrechterhaltung der Kultur sowie der Konsumgewohnheiten einer ethnischen Gruppe, was die Integration von NeuzuwanderInnen wesentlich erleichtern kann. Die ethnischen Unternehmen sind aber auch ein Ort, wo sozialen Kontakten gepflegt und Informationen (z.B. für Jobmöglichkeiten) ausgetauscht werden. Weiters fungieren sie in der Rolle als Nahversorger für die ansässige Wohnbevölkerung und tragen zur Erhaltung des Wiener Brunnenviertels und dessen Wirtschaftszweigen bei. Ein wesentlicher Aspekt der im Analyseteil ebenfalls behandelt wird ist der, wie sich sowohl das Brunnenviertel, als auch seine Ökonomie in den letzten Jahren verändert hat und es wirft sich die Frage auf ob inzwischen die Rede von einem Öffnungsprozess dieser Ökonomie sein kann.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Migration Ethnische Ökonomie Integration empirische Fallstudie Funktionen türkische Unternehmen Wiener Brunnenviertel Öffnungsprozess
Autor*innen
Elena Wenter
Haupttitel (Deutsch)
Migration - ethnische Ökonomie - Integration
Hauptuntertitel (Deutsch)
ethnische Ökonomien als Vehikel der Integration - eine empirische Fallstudie am Beispiel türkischer Unternehmen im Wiener Brunnenviertel
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
IV, 137 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karl Husa
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.09 Sozialgeographie
AC Nummer
AC08533795
Utheses ID
13003
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1