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Die Dekonstruktion der Kalligraphie in der Moderne Chinas
Judith Neubacher
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Jorinde Ebert
DOI
10.25365/thesis.14589
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29878.47871.420965-8
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Tendenzen der Dekonstruktion in der chinesischen Kalligraphie der Moderne. Es konnte gezeigt werden, dass Mao Zedong mit seiner Einstellung zur klassischen Kalligraphie und Bildung in China einen großen Einfluß auf die weitere künstlerische Entwicklung genommen hat. Fußend auf der theoretischen Einführung zur Dekonstruktionstheorie Derridas und dekonstruktivistischer Tendenzen im alten China wurde versucht, anhand der Ausarbeitung einiger ausgewählter und für die Kalligraphie besonders prägnanter Künstler und ihrer kalligraphischen Arbeiten diese Theorien zu bestätigen. In dieser Analyse zeigte sich, dass viele Inspirationen der Künstler aus der eigenen Tradition kommen. Dennoch ist auch offensichtlich geworden, dass starke Einflüsse aus den philosophischen und den künstlerischen Theorien Europas entstammen. Denn an den Universitäten wurde nach dem Regime Maos und vor dem Massaker am Tian’anmenplatz 1989 nachweislich den Künstlern ein gewisser Zugang zu europäischen Kunsttheorien möglich gemacht. Sie behandeln somit sowohl ihre eigene Geschichte und Erfahrungen mit Maos Regime, wie auch kulturelle kalligraphische Aspekte und europäische Ideen. Die Frage nach der eigenen Identität, die durch die Gleichmacherei und Nivellierung eines kommunistischen Regimes und dessen Umgang mit der Kalligraphie und der eigenen Kultur in Mitleidenschaft gezogen worden war, trieb Künstler dazu an, sich in dekonstruktiven Formen der Kalligraphie auszudrücken.
Abstract
(Englisch)
The present paper explores tendencies of deconstruction in modernist Chinese calligraphy. It could be shown that Mao with his attitude towards classical calligraphy and education in China had large influence on the further artistic development. The theoretical introduction to Derrida’s theory on Deconstruction and deconstructivist tendencies in Old China formed the basis for an attempt to prove this theory by elaborating on several selected artists who are especially important for calligraphy and on their calligraphic works. Analyses showed that much inspiration for the artist arises from own tradition. However, it also showed that philosophical and artistic European theories proved a strong influence. For, following Mao’s regime and prior to the massacre at Tian’anmen Square in 1989, artists were verifiably given a certain access to European art theories. They therefore treat their own history and their experiences with Mao’s regime as well as cultural calligraphic aspects and European ideas. Artists were motivated to express themselves in the deconstructive forms of calligraphy by the question for an own identity, which had been affected by the egalitarianism and levelling of a communist regime and its treatment of calligraphy and the own culture.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Dekonstruktion Kalligraphie China Moderne Kunst
Autor*innen
Judith Neubacher
Haupttitel (Deutsch)
Die Dekonstruktion der Kalligraphie in der Moderne Chinas
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
129 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jorinde Ebert
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.30 Kunstgeschichte: Allgemeines
AC Nummer
AC08537869
Utheses ID
13085
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
