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An anthropological analysis of the restriction and construction of humanitarian space in Burma
Zita Maria Kral
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Gabriele Rasuly-Paleczek
DOI
10.25365/thesis.14625
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30143.75471.994354-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die umstrittene Legitimität und das niedrige internationale Ansehen des burmesischen Regimes stellen die internationale Staatengemeinschaft vor die Frage, wie die humanitären Probleme des Landes bewältigt werden können, ohne die derzeitigen Machthaber zu bestärken. Konfrontiert mit zahlreichen Herausforderungen, welche humanitäre Hilfe in komplexen Katastrophen charakterisieren, kämpft die Hilfsgemeinschaft in Burma vor allem mit der Schwierigkeit, den sogenannten humanitären Raum zu schaffen bzw. aufrecht zu erhalten. Dieser wird allerdings nicht nur durch das Militärregime eingeschränkt, welches Volksunruhen und ausländischen Einfluss befürchtet, sondern auch durch Aktivismus des U.S. Kongresses und pro-demokratischen Gruppen in Übersee, welche die humanitäre Hilfsleistungen an Burma ablehnen. Jedoch beschäftigen sich die meisten Berichte über humanitäre Hilfe in Burma hauptsächlich mit dem begrenzten operativen Umfeld. Dabei werden die zahlreichen erfolgreichen Bestrebungen der burmesischen Zivilgesellschaft im Inland sowie im Exil die Not ihrer Mitmenschen trotz der Unterdrückung seitens der Regierung zu lindern, meist nicht in die Betrachtung mit einbezogen. Eine dieser Bestrebungen findet in Form von illegaler, grenzüberschreitender Hilfe von burmesischen Flüchtlingen in Nachbarländern, unterstützt von diversen internationalen Hilfsorganisationen, statt. Ein weiteres Beispiel sind die innovativen Selbsthilfe-Initiativen und kommunalen Organisationen von zivilgesellschaftlichen Akteuren im Land selbst.
Abstract
(Englisch)
The regime’s contested legitimacy and low international acceptance poses the question of how to tackle the country’s humanitarian problems without strengthening the current power holders to the international community. Confronted with numerous challenges typical for humanitarian assistance in complex emergencies, the aid community specifically struggles with the difficulty of creating and maintaining humanitarian space in Burma. Humanitarian space is, however, not only restricted through constraints by the regime fearing popular unrest and foreign influence, but also through activism of the U.S. Congress and pro-democracy groups overseas rejecting the provision of aid to Burma. Yet, accounts on humanitarian assistance to Burma usually focus on its restrictive operating environment, without taking into account the various successful efforts of Burmese civil society in-country and cross-border to relieve the suffering of their own people despite government repression. One of these efforts takes the form of cross-border aid from neighbouring countries, supported by international aid agencies. Another example is the innovative self-help initiatives and community-based organisations of civil society actors in-country.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Burma Myanmar complex emergency humanitarian aid humanitarian space cross-border aid civil society Karenni
Schlagwörter
(Deutsch)
Burma Myanmar komplexe Katastrophe humanitäre Hilfe humanitärer Raum grenzüberschreitende Hilfe Zivilgesellschaft Karenni
Autor*innen
Zita Maria Kral
Haupttitel (Englisch)
An anthropological analysis of the restriction and construction of humanitarian space in Burma
Paralleltitel (Deutsch)
Eine anthropologische Analyse der Restriktion und Konstruktion des humanitären Raums in Burma
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
133 S. : Kt.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gabriele Rasuly-Paleczek
AC Nummer
AC08552919
Utheses ID
13118
Studienkennzahl
UA | 307 | | |