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"Vergesset Asante nicht!"
der Beitrag des Basler Missionars Friedrich August Louis Ramseyer zur Asante Mission 1864-1896
Manuela Koncz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Clemens Gütl
DOI
10.25365/thesis.14764
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29963.27519.367870-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Aufgabe der vorliegenden Arbeit liegt darin, durch einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Ansätze einer Asante Mission an der damaligen Goldküste ein Bezugssystem zu schaffen, in dessen Konsequenz die persönlichen Motive eines einzelnen Basler Missionars - Friedrich August Louis Ramseyer (*1840 †1914) - offenzulegen, welche ihn so vehement nach einer Asante Mission streben ließen. Dies geschieht in Folge durch die Darstellung der Zusammenhänge und Interaktionen zwischen den leitenden Motiven religiöser und politischer Institutionen der damaligen Goldküste.
Der Name des Basler Missionars Fritz Ramseyer scheint untrennbar mit dem Gegenstand einer Asante Mission verbunden und in insgesamt 44 Jahren widmete er sich der Goldküste und seinem Wunsch nach einer Basler Missionsstation in der Asantehauptstadt Kumasi. Trotz seines hohen Bekanntheitsgrades gibt es erstaunlicherweise weder einen vollständigen, noch wissenschaftlich abgehandelten Lebenslauf von Ramseyer, weshalb ein weiterer Schwerpunkt dieser Arbeit auf einer biographischen Aufarbeitung der Person Ramseyers liegt. Dazu werden in erster Linie noch unbehandelte Archivquellen aus dem Basler Missionsarchiv genutzt, um diesen historischen Aspekt schwerpunktgemäß aufzuarbeiten und damit neu zu beleuchten. Wie bereits erwähnt, war Ramseyer kein Unbekannter seiner Zeit und trotzdem gibt es kaum Hinweise darauf, warum ein einzelner Missionar so sehr darauf erpicht gewesen war, in Asante ‚das Wort Gottes zu verbreiten‘, wie er es tat.
Eine mehr als vier Jahre (1869 – 1874) andauernde Gefangenschaft Ramseyers in der Asantehauptstadt Kumasi stellte den Initialschlag seines beharrlichen Begehrens dar und wurde gewissermaßen zum ‚Glück im Unglück‘. Es gelang dem Missionar, einer beginnenden Missionstätigkeit in Kumasi nachzugehen und zur selben Zeit eine freundschaftliche Beziehung zu Asantes Herrscher – dem Asantehene aufbauen. Trotzdessen musste er sich letztlich bis 1896 gedulden, bis die Basler Mission eine Missionsstation in Kumasi errichten konnte, aufgrund der instabilen politischen Lage, an welcher Ramseyer jedoch nicht unbeteiligt gewesen war.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Asante Basler Mission Ghana Ramseyer
Autor*innen
Manuela Koncz
Haupttitel (Deutsch)
"Vergesset Asante nicht!"
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Beitrag des Basler Missionars Friedrich August Louis Ramseyer zur Asante Mission 1864-1896
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
XII, 147 S. : Ill., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Clemens Gütl
Klassifikation
15 Geschichte > 15.92 Afrika südlich der Sahara
AC Nummer
AC08554320
Utheses ID
13246
Studienkennzahl
UA | 390 | | |
