Detailansicht

Public good games with incentives
Christian Hilbe
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Mathematik
Betreuer*in
Karl Sigmund
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14898
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29063.05898.604862-6
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Public good games dienen als Modell für den Konflikt zwischen Allgemeinwohl und individuellem Vorteil: Während der Erfolg eines gemeinschaftlichen Projekts oft vom Einsatz aller Beteiligten abhängt, kann für den Einzelnen der Anreiz zum Trittbrettfahren bestehen. In dieser Dissertation untersuche ich das Zusammenspiel von Kooperation und Anreizsystemen mit Hilfe der evolutionären Spieltheorie. Es wird gezeigt, dass Belohnungen zwar individuelle Kooperation anstoßen können, dass aber Bestrafungsmöglichkeiten notwendig sind um die Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten. Dabei liefert die individuelle Reputation der Spieler einen Anreiz, die Einhaltung von Normen zu überwachen und Abweichungen zu sanktionieren. Im Gegensatz zu früheren Studien werden Bestrafungsmechanismen jedoch nicht zur Stabilisierung von beliebigen Normen und Verhaltensvorschriften verwendet. Stattdessen werden Sanktionen gezielt dazu eingesetzt um die soziale Wohlfahrt zu verbessern. In dieser Dissertation stelle ich auch einige mathematischeWerkzeuge und methodische Konzepte vor, die bei der Untersuchung von Public good games hilfreich sind. Dazu wird die Theorie der Rollenspiele erweitert und eine modifizierte Replikatorgleichung eingeführt. Unter dieser lokalen Replikatordynamik können sich selbst dominierte Strategien durchsetzen, falls diese zu einem relativen Vorteil führen.
Abstract
(Englisch)
Public good games reflect the common conflict between group interest and self interest: While collaborative projects depend on joint efforts of all participants, each individual performs best by free-riding on the others’ contributions. In this thesis I use evolutionary game dynamics to study the interplay of cooperation and incentives. I demonstrate that rewards may act as a catalyst for individual contributions, while punishment is needed to maintain mutual cooperation. In this process, reputation plays a key role: It helps to mitigate the second-order free-rider problem and prevents subjects from being spiteful. In contrast to previous studies, I do not find that punishment can promote any behaviour (as long as deviations from that norm are punished). Instead, sanctions are targeted at noncooperators only, and lead to stable cooperation. Furthermore, this thesis provides some mathematical tools for the study of public good games with incentives. It extends the theory of role games and it introduces a modified replicator dynamcis that allows to investigate the consequences of local competition. Under this local replicator dynamics, even dominated strategies may prevail if they lead to a relative payoff advantage – which can be considered as a basic model for the evolution of spite.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Evolutionary game theory evolution of cooperation incentives public good games
Schlagwörter
(Deutsch)
Evolutionäre Spieltheorie Evolution von Kooperation Anreize Öffentliche Güter
Autor*innen
Christian Hilbe
Haupttitel (Englisch)
Public good games with incentives
Paralleltitel (Deutsch)
Public Good Games mit Anreizsystemen
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
133 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Josef Hofbauer ,
Ulrich Berger
Klassifikationen
31 Mathematik > 31.80 Angewandte Mathematik ,
83 Volkswirtschaft > 83.11 Mikroökonomie
AC Nummer
AC08556659
Utheses ID
13373
Studienkennzahl
UA | 091 | 405 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1