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Kriegskinder
Die Folgen des Zweiten Weltkrieges und der Besatzungszeit Österreichs auf die psychische Gesundheit der älteren Bevölkerung
Bettina Schiller
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Brigitte Lueger-Schuster
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14900
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29821.22561.867662-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin, die aktuelle Psychopathologie der älteren österreichischen Bevölkerung abzubilden, wobei erstmalig die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges und der Besatzungszeit Österreichs berücksichtigt wurden. Nach Ausschluss des Vorliegens einer Demenz mittels MMSE, wurden 316 Österreicher, geboren vor 1945, in allen Bundesländern durch geschulte Interviewer befragt. Der Frauenanteil (62%) innerhalb der Stichprobe war aufgrund natürlicher Gegebenheiten höher als jener der Männer (38%). Um den historischen Background erfassen zu können, wurde eigens in Kooperation mit Experten des Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung ein strukturiertes Interview angefertigt. Weiters wurde die symptomatischen Belastung (BSI), Traumaerfahrungen nach dem Krieg (TLEQ), das Vorliegen einer PTSD (PCL-C) und die Resilienz (CD-RISC) gemessen. Die Ergebnisse zeigen, dass die ältere österreichische Bevölkerung, insbesondere Frauen, im Allgemeinen vermehrt über symptomatische Beschwerden klagt. Das Vorliegen einer PTSD (partiell/voll) weist hoch signifikante Zusammenhänge mit komorbiden Beschwerden auf. In Anbetracht einzelner Kriegstraumata konnten spezifische Symptommuster festgestellt werden, wobei diese auch bei jenen ersichtlich sind die keine PTSD aufweisen.
Abstract
(Englisch)
The aim of this study was to portray the current psychopathology of the elderly Austrian population, in which the events of World War II and the occupation of Austria was to be considered first. After excluding the presence of dementia by MMSE, 316 Austrians, born before 1945 were interviewed in all Austrian federal states by trained interviewers. Due to natural conditions, the proportion of women (62%) in the sample was higher than that of men (38%). Every participant provided information about their historical background, using a structured interview, which was especially designed in cooperation with experts of the Ludwig Boltzmann Institut for war impact research. Furthermore, the elderly people were screened for symptomatic burden (BSI), trauma exposure after the post-war period (TLEQ), present symptoms of PTSD (PCL-C) and resilience (CD-RISC). The results indicate in general that the elderly Austrian population, especially women, complaining a high number of psychopathological symptoms. The presence of PTSD (partial / full) has highly significant relationships with co-morbid disorders. In view of specific war events symptom patterns could be identified. These can be also seen by those without PTSD.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
trauma World War II PTSD comorbidity mental health BSI
Schlagwörter
(Deutsch)
Trauma Zweiter Weltkrieg PTSD Komorbiditäten psychische Gesundheit BSI
Autor*innen
Bettina Schiller
Haupttitel (Deutsch)
Kriegskinder
Hauptuntertitel (Deutsch)
Die Folgen des Zweiten Weltkrieges und der Besatzungszeit Österreichs auf die psychische Gesundheit der älteren Bevölkerung
Paralleltitel (Englisch)
Children of war - The impact of World War II and the occupation of Austria on the mental health in the elderly. Post-traumatic stress disorder, and current psychopathology.
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
215 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Lueger-Schuster
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC08564482
Utheses ID
13375
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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