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Hindunationalismus und Governance am Beispiel des Bundesstaates Gujarat
Ideologie und Praxis im Vergleich
Simone Allex
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Gerald Faschingeder
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.14966
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29742.85428.742455-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hindunationalismus hat sein Gesicht im Laufe der letzten Jahre verändert. Hindutva, das Errichten einer Hindu-Nation, war einst das Hauptziel der Hindunationalisten. Seit den 1950er-Jahren wurde diese ideologische Strömung auch politisch. Von 1998 bis 2004 regierte die rechts gerichtete Hindupartei BJP (Bharatiya Janata Party) Indien. Doch die Globalisierung hat auch vor Indien nicht halt gemacht und so sah sich die Partei gezwungen, ihre Ideologie und ihre Wahlkampftaktik zu ändern. Nach dem Wahldebakel von 2004 stellt die BJP nur mehr im Bundesstaat Gujarat seit über drei Legislaturperioden die Regierung. Diese Arbeit beleuchtet die Geschichte des Hindunationalismus in Gujarat. Sie erforscht die Gründe für ihren poltischen Erfolg mit Ministerpräsident Narendra Modi an der Spitze der BJP. Anhand von Feldforschungsergebnissen lässt sich ein deutlicher Wechsel vom einer radikalen Hindunationalismus-Partei zu einer Art "Wohlfühl"-Partei nachvollziehen. Stand die BJP im Jahr 2002 besonders wegen dem Progroms an den Muslimen im Bundesstaat in den Schlagzeilen, so setzt sie nun auf ein Programm, das alle Ethnien miteinschliessen soll. Es geht in erster Linie um Stimmen für die nächsten Wahlen. Die florierende Wirtschafts des Bundesstaates trägt auch bedeutend zum Erfolg der Partei bei. Indienweit ist der Hindunationalismus auf dem Rückgang, er kommt in der Politik kaum mehr zur Anwendung. Die Bevölkerung Indiens möchte von ihren Politikern andere Themen hören, wie z.B. Armutsbekämpfung, Bildung, Gleichgerechtigkeit. Dennoch bleibt der Hindunationalismus ein geeignetes Werkzeug, um im Notfall die Massen gegen einen von der Poltik kreierten Feind zu vereinen und zu mobilisieren.
Abstract
(Englisch)
Hindunationalism has changed its face over the years. Hindutva, the main am of the Hindu nationalism, wants to create a Hindu-Nation. Since the 1950s, Hindu nationalism tends to get more political. 1998 - 2004, the right winged BJP (Bharatiya Janata Party) ruled India. But the globalization also reached India. That's why the Party had to change her ideology and her campaign strategy. After the loss at the elections 2004, the BJP still rules in the federal state of Gujarat. This paper takes a look on the history of the Hindu nationalism in Gujarat. It shows the success of the BJP with her chief minister Narendra Modi. With the help of field research results, we can see a clear change from a radical Hindu nationalism Party to a "feel-good" Party. In the year 2002, the world was shocked of the pogrom against the Muslims in Gujarat. Now, the BJP wants to be a Party for all ethnic groups in the federal state because they don't want to lose any votes. The booming economie of Gujarat is also an important reason for the success of the BJP. Hindu nationalism is not the main issue of these days in the political agenda of India. The people want solutions for their real problems like poverty, education and equal rights. But Hindu nationalism is always hiding under the surface. In case of emergency, it can create an enemy and appeal to the Hindus as a unity.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Hindunationalism communalism Indian modernity nation-building BJP Gujarat Narendra Modi
Schlagwörter
(Deutsch)
Hindunationalismus Communalism indische Moderne nation-building BJP Gujarat Narendra Modi
Autor*innen
Simone Allex
Haupttitel (Deutsch)
Hindunationalismus und Governance am Beispiel des Bundesstaates Gujarat
Hauptuntertitel (Deutsch)
Ideologie und Praxis im Vergleich
Paralleltitel (Englisch)
Hindunationalism and Governance using the example of the federal state Gujarat. Ideology and practice compared.
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
122 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerald Faschingeder
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC08579985
Utheses ID
13430
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
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