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Lebensgeschichte schreiben, den Zweiten Weltkrieg erinnern
zu den lebensgeschichtlichen Aufzeichnungen einer ehemaligen Luftwaffenhelferin
Alice Kanelutti
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Johanna Gehmacher
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.220
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29845.20849.437769-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In vorliegender Diplomarbeit mit dem Titel „Lebensgeschichte schreiben, den Zweiten Weltkrieg erinnern. Zu den lebensgeschichtlichen Aufzeichnungen einer ehemaligen Luftwaffenhelferin.“ beschäftige ich mich mit dem Erinnern (und Darstellen) vom Erleben des Zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus in Österreich in den lebensgeschichtlichen Aufzeichnungen einer ehemaligen Luftwaffenhelferin. Als Quelle bearbeite ich die (unveröffentlichten) lebensgeschichtlichen Aufzeichnungen einer 1923 geborenen Wienerin aus den 1990er Jahren, die darin als ein zentrales Thema ihre Vergangenheit zur Zeit des Zweiten Weltkrieges erzählt. Eine Kopie der Autobiographie übergab die Autorin der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ (Universität Wien). Mein Interesse an den lebensgeschichtlichen Aufzeichnungen bezieht sich auf das Erzählen, die Wahrnehmung und Darstellung der Erlebnisse und des Erfahrens von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg, was sich im Schreiben wie durch die Übergabe der Aufzeichnungen an die Dokumentationsstelle nach außen, an eine wenn auch unkonkrete Öffentlichkeit richtet. Den Kriegseinsatz als Frau bei der deutschen Wehrmacht zu erinnern, bedeutet eine Kriegsvergangenheit zu erzählen, die keinen Eingang in die österreichischen Geschichtsdiskurse fand, zudem weder den (propagierten) Frauenbildern und Geschlechterordnungen sowohl im NS als auch der Nachkriegsrepublik entsprach. Inwieweit dieses Spannungsfeld in die Autobiographie Eingang findet bzw. wie die Autobiographin damit umgeht, versuche ich außerdem zu bearbeiten. Zur Annäherung an die Quelle und deren Interpretation anhand meiner Interessen habe ich mich mit Theorien zum Thema Erinnerung und kollektivem Gedächtnis, sowie theoretischen und methodischen Überlegungen zu lebensgeschichtlichem Erzählen und -Schreiben als Quelle auseinander gesetzt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
lebensgeschichtliche Aufzeichnungen Zweiter Weltkrieg Nationalsozialismus in Österreich Militär und Geschlecht Wehrmachthelferin Autobiographie
Autor*innen
Alice Kanelutti
Haupttitel (Deutsch)
Lebensgeschichte schreiben, den Zweiten Weltkrieg erinnern
Hauptuntertitel (Deutsch)
zu den lebensgeschichtlichen Aufzeichnungen einer ehemaligen Luftwaffenhelferin
Publikationsjahr
2007
Umfangsangabe
196 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johanna Gehmacher
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.03 Theorie und Methoden der Geschichtswissenschaft ,
15 Geschichte > 15.24 Zweiter Weltkrieg
AC Nummer
AC06461663
Utheses ID
136
Studienkennzahl
UA | 312 | 295 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1