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Is the glass half empty or half full?
reflections on translation theory and practice in Brazil
Alice Leal
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Betreuer*in
Mary Snell-Hornby
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.15159
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29298.69741.824660-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Konflikt Theorie gegen Praxis in der Translationswissenschaft in Brasilien. Ein solcher Konflikt wird als ein vielseitiges Phänomen verstanden, das stark abhängig von zwei grundlegenden Reihen von Faktoren ist. Bei der ersten Reihe von Faktoren geht es um den Standpunkt, den jemand im Bereich der Translation hat, nämlich den Standpunkt des Praktikers/ der Praktikerin, des Wissenschaftlers/ der Wissenschaftlerin oder des/der Studierenden. Die zweite Faktorenreihe befasst sich mit Einstellungen – es geht darum, ob man zu einer überwiegend essentialistischen oder anti-essentialistischen Auffassung neigt. Zusätzlich zu der Analyse solcher Faktoren werden die Arbeiten zweier berühmter brasilianischer TranslationswissenschaftlerInnen untersucht: Rosemary Arrojo und Paulo Henriques Britto. Ihre Standpunkte und ihre theoretischen Ansätze verdeutlichen die Grundbetrachtungen zum Konflikt Theorie gegen Praxis in der Translationswissenschaft, beziehungsweise entwickeln diese weiter. Dadurch werden verschiedene relevante Fragen aufgeworfen, die nicht nur die Translationswissenschaft in Brasilien betreffen, sondern die Translationswissenschaft im Allgemeinen. Da die vorliegende Arbeit Themen wie u.a. die Institutionalisierung von Translation, das Ziel der Translationstheorie, den Zweck der ÜbersetzerInnenausbildung und die Auswirkung des poststrukturalistischen Denkens auf die Translationswissenschaft behandelt, bietet sie einen Überblick über die heutige Translationswissenschaft.
Abstract
(Englisch)
The present thesis is dedicated to the conflict theory versus practice in translation studies in Brazil. This conflict is understood as a manifold phenomenon highly dependent on two basic sets of factors. The first set of factors refers to one’s standpoint in relation to translation, i.e. whether one is a practitioner, a scholar or a student. The second set of factors concerns one’s affinities with a predominantly essentialist or a predominantly anti-essentialist way of thinking. In addition to exploring these factors, I analyse the works of two prominent translation thinkers in Brazil, namely Rosemary Arrojo and Paulo Henriques Britto. Their standpoints and theoretical views help to illustrate and further develop the initial reflections on the conflict theory versus practice in translation studies, giving rise to a number of questions relevant not only in Brazil, but to translation studies in general. Addressing issues such as the institutionalisation of translation, the aim of translation theory, the purpose of translator training, the impact of poststructuralist thought on translation studies, amongst several others, this thesis offers an overview of the field of translation studies today.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
translation studies translation theory translation practice poststructuralist thought
Schlagwörter
(Deutsch)
Translationswissenschaft Translationstheorie Translationspraxis poststrukturalistisches Denken
Autor*innen
Alice Leal
Haupttitel (Englisch)
Is the glass half empty or half full?
Hauptuntertitel (Englisch)
reflections on translation theory and practice in Brazil
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
322 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Maurício Cardozo ,
Franz Pöchhacker
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.95 Literarische Übersetzung
AC Nummer
AC09008953
Utheses ID
13600
Studienkennzahl
UA | 092 | 324 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1