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Taṣavvuf
eine Sufi-Zeitschrift des frühen 20. Jahrhunderts
Melek Pasali
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Markus Köhbach
DOI
10.25365/thesis.15384
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29619.95669.494955-0
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit beabsichtigt, zwei Elemente, die in der osmanischen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielten, zusammen zu untersuchen: Der Sufismus (Tasavvuf) und die konstitutionelle Periode (II. Meşrūtiyet). Der Sufismus ist ein Phänomen, dessen Einfluss noch in vielen Gebieten erkennbar ist. Er wirkte auf die Gründungsmetaphern des Osmanischen Reiches, die Islamisierung Anatoliens oder die Entstehung von Ideenbildern in der Literatur. Auf die konstitutionelle Periode ist als Periode, in welcher Bemühungen zur Neugestaltung der osmanischen Gesellschaft am intensivsten erlebt wurden, ein begründetes Interesse gerichtet. Um viele soziale und kulturelle Angelegenheiten heute verstehen zu können, ist es nötig, diese Periode detailliert und dauernd zu beobachten. Denn diese Periode stellt eine Quelle der Zeitgeschichte für die türkische Kulturgeschichte dar.
Auch wenn in geringen Maße, wird beabsichtigt, ein Licht auf die Frage zu werfen, welchen Ausweg der Sufismus für die Lage des Osmanischen Reiches, in welcher es sich gegen sein Ende befand, suchte. Das soll erzielt werden, indem die in dieser Periode herausgegebenen Fachzeitschriften als Grundlage genommen werden und im Besonderen die Zeitschrift Tasavvuf näher studiert wird.
Dabei wird die Aufmerksamkeit vor allem auf folgende Punkte gelegt: Die Wirkung der grundlegenden politischen Veränderungen auf den Bereich des Sufismus und die Reaktion der sufischen Gemeinde auf diese Veränderungen. Mit dieser Absicht wurde als eine typische Fachpublikation die Zeitschrift Tasavvuf ausgesucht. Die Zeitschrift Tasavvuf erhält auch durch die wissenschaftliche, politische und sufistische Elemente. Unter Beachtung all dieser Punkte wurde die Zeitschrift Tasavvuf als Thema der vorliegenden Arbeit ausgesucht.
Abstract
(Englisch)
My thesis is aimed at analysing two elements which played an important role in the Ottoman society: the Sufism (Tasavvuf) and the constitutional period (II Mesrutiyet)
Sufism is a phenomenon which has still great impact on many fields. It influenced the principles of the foundation of the Ottoman Empire, the Islamization of Anatolia or the establishment of images and ideas in literature.
The constitutional period, in which the efforts to recreate the Ottoman society were most intense, has evoked a justified interest. In order to be able to understand many social and cultural matters of today, it is necessary to get to know this period in detail. It represents a source of the Turkish history of civilization.
Even if it is a humble attempt, it is still intended to shed light on the way out Sufism was looking for the Ottoman Empire, which was on the decline at that time. Magazines and especially the magazine Tasavvuf, which were published in that period, are taken as a basis for studying the effects of Sufism.
The attention will be drawn to the influence political changes had on Sufism and the reaction of the sufist community to these changes. As Tasavvuf was a typical publication of Sufism consisting of scientific, political and sufistic elements, it has been chosen as topic of my thesis.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Sufism Ottoman Empire constitutional period printing Sufi magazine language literature society tradition westernization
Schlagwörter
(Deutsch)
Sufismus Osmanisches Reich Konstitutionelle Periode Druckwesen Sufi-Zeitschrift Sprache Literatur Gesellschaft Tradition Verwestlichung
Autor*innen
Melek Pasali
Haupttitel (Deutsch)
Taṣavvuf
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Sufi-Zeitschrift des frühen 20. Jahrhunderts
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
[108] S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Markus Köhbach
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.02 Philosophie und Theorie der Geisteswissenschaften
AC Nummer
AC08597667
Utheses ID
13804
Studienkennzahl
UA | 386 | | |
