Detailansicht

Anglo-Austrian cultural relations between 1944 and 1955
influences, cooperation and conflicts.
Isabella Lehner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Oliver Rathkolb
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29268.35133.642670-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit gibt einen Einblick in die Aktivitäten des British Councils, der Anglo-Austrian Society und der Austro-British Society zwischen den Jahren 1944 und 1955. Diese Organisationen werden vor dem Hintergrund des österreichischen Exils in Großbritannien während des Zweiten Weltkrieges, der Zeit der alliierten Besatzung in Österreich, und des beginnenden Kalten Krieges diskutiert. Auf Primärquellen aus den National Archives (Kew) und dem Archiv der Anglo-Austrian Society (London) basiert zum Großteil die Analyse der Methoden und Tätigkeiten dieser drei Organisationen. Die Frage nach deren Interaktion, welche von einem Wechselspiel zwischen Kooperation und Antagonismus geprägt war, bilden den Hauptfokus der Arbeit. Dieses Verhältnis wird anhand von zwei Beispielen näher erläutert. Erstens werden die ausführlichen Debatten innerhalb des Foreign Office, der Allied Commission for Austria (British Element) und des British Councils bezüglich der Gründung der Austro-British Society im Jahr 1946 beschrieben. So drängte die britische Seite besonders auf ein Mitspracherecht bezüglich den Gründungsmitgliedern der Austro-British Society. Zweitens werden die Bestrebungen der Anglo-Austrian Society skizziert. Diese erhoffte sich offizielle Anerkennung im Rahmen des im Jahre 1953 ratifizierten Kulturabkommens zwischen Österreich und dem Vereinigten Königreich. Beide Beispiele zeigen, dass die Aktivitäten dieser offiziell unabhängigen Gesellschaften dennoch massiv von den britischen und auch den österreichischen Behörden gelenkt wurden. Von britischer Seite ist dies unter anderem durch Misstrauen gegen die politischen Motive der jeweiligen Führungspersonen zu erklären. Bei diesen Akteuren handelte es sich in erster Linie um stark politisierte Sozialisten, wie zum Beispiel John Hynd, Otto Harpner, Oscar Pollak und Wilhelm Rosenzweig. Die konservativeren britischen Beamten zeigten kaum Verständnis für Antriebskraft und Motivation dieser Gesellschaften.
Abstract
(Englisch)
This thesis gives an insight into of the activities of the British Council, the Anglo-Austrian Society, and the Austro-British Society between 1944 and 1955. These organisations are discussed against the backdrop of the Austrian exile movements in Great Britain during the Second Word War, the Allied occupation period in Austria and the nascent Cold War. Based on the findings of archival research, composed of primary sources from The National Archives, Kew, and the Anglo-Austrian Society archive, the respective organisations’ policies and structures are discussed. The special focus of attention is on the interaction between these organisations, which was characterised by the interplay of cooperation and antagonism. The relationship is illustrated with two examples. First of all, it is described on the basis of the foundation of the Austro-British Society in 1946. The British authorities, the Foreign Office and the British Element of the Allied Commission for Austria, insisted on exerting an influence on the outlook and membership of the society. The second example is outlined using the Anglo-Austrian Society’s ambitions to acquire official recognition under the terms of the 1953 Cultural Convention between Austria and the United Kingdom. In both cases, these ostensibly independent organisations were moulded by the British and the Austrian authorities. This was a result of British suspicion of the political background of the societies’ leading figures. These primarily were highly politicised socialists, like for example John Hynd, Otto Harpner, Oscar Pollak, and Wilhelm Rosenzweig. They very often found themselves confronted by British conservatives, who disregarded the societies’ devotion to the cause of Anglo-Austrian cultural relations.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Austria Great Britain history 1944-1955 exile occupation /allies culture /British Council Anglo-Austrian Society Austro-British Society
Schlagwörter
(Deutsch)
Österreich Großbritannien Geschichte 1944-1955 Exil Besetzung Alliierte Kultur British Council Anglo-Austrian Society Austro-British Society
Autor*innen
Isabella Lehner
Haupttitel (Englisch)
Anglo-Austrian cultural relations between 1944 and 1955
Hauptuntertitel (Englisch)
influences, cooperation and conflicts.
Paralleltitel (Deutsch)
Britisch-Österreichische Kulturbeziehungen zwischen 1944 und 1955. Einflüsse, Kooperationen und Konflikte.
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
127 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Oliver Rathkolb
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.15 Wissenschaftspolitik, Kulturpolitik ,
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.38 Europäische Geschichte nach 1945 ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich ,
15 Geschichte > 15.64 Großbritannien, Irland
AC Nummer
AC08718191
Utheses ID
13994
Studienkennzahl
UA | 312 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1