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Erfassung wesentlicher kognitiver Operationen bei der Lösung von Aufgaben zum logisch-schlussfolgernden Denken im Kindesalter unter Berücksichtigung der Antwortformate
Johann Ecker
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Stefana Holocher-Ertl
DOI
10.25365/thesis.15823
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30063.92379.896663-8
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Erforschung von Unterschieden in der Bearbeitung
von Aufgaben zum logischen Schlussfolgern in den Antwortformaten Multiple-Choice vs.
freie Antwort im Altersbereich von 6- bis 9-jährigen Kindern anhand einer Testung von
insgesamt 80 bis 164 Testpersonen aus zwei Wiener Schulen. Aufgrund von bisherigen
Forschungsergebnissen wird hypothetisiert, dass Kinder bei der Bearbeitung von Reasoning-
Aufgaben im MC-Design schlechtere Leistungen erzielen als bei der Bearbeitung selbiger
Aufgaben im freien Antwortformat, wobei zusätzlich der Einfluss des Alters sowie der
Arbeitsstile „Impulsiv vs. Reflexiv“ auf die Aufgabenbearbeitung überprüft wurde. Zur
Erfassung des logischen Schlussfolgerns wurden im Rahmen der vorliegenden Arbeit drei
verschiedene Verfahren eingesetzt, welche von den Testpersonen sowohl im freien
Antwortformat als auch im MC-Format bearbeitet wurden. Die Hypothesenprüfung erfolgte
in mehreren Schritten, wobei T-Tests für gepaarte Stichproben sowie Rasch-Modell-Analysen
durchgeführt wurden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zwar vereinzelte Trends
dahingehend gefunden wurden, dass Kinder aufgrund von unausgereiften Kontrollstrategien
und eines Arbeitsgedächtnisses, welches sich noch in der Entwicklung befindet, geringere
Testleistungen bei der Bearbeitung von Aufgaben zum logischen Schlussfolgern im MCFormat
erzielen. Dieser Trend scheint jedoch nicht auf alle Verfahren zu generalisieren sein.
Abstract
(Englisch)
The following study is devoted to the investigation of differences in the processing of
reasoning tasks considering multiple-choice formats vs. free item response of 6 - to 9-yearold
children based on a total sample of 80-164 subjects from two Viennese schools. Previous
research indicates the hypothesis that, given the same tasks, children perform worse solving
reasoning tasks in the MC design than by solving tasks with a free item response format. In
addition, the influence of age and the working styles „Impulsive vs. Reflexive“ on the task
processing was checked. To acquire the reasoning ability in the present work, three different
types of tests were carried out by the subjects in both, the free item response format as well
as in the MC-format. A tiered approach was used for hypothesis testing, where pairedsample
T-Tests and Rasch Model analysis were performed. In summary, isolated trends were
found in such a way that children achieve, due to immature control strategies and a working
memory which is still developing, lower test scores in the processing of reasoning tasks in
the MC-format. However, it does not appear that this trend can be generalised for all tests.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
kognitive Operationen logisch-schlussfolgerndes Denken Kindesalter Antwortformat Multiple-Choice freies Antwortformat
Autor*innen
Johann Ecker
Haupttitel (Deutsch)
Erfassung wesentlicher kognitiver Operationen bei der Lösung von Aufgaben zum logisch-schlussfolgernden Denken im Kindesalter unter Berücksichtigung der Antwortformate
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
175 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefana Holocher-Ertl
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik ,
77 Psychologie > 77.59 Entwicklungspsychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC08783141
Utheses ID
14201
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
