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Zum Zusammenhang zwischen Raumvorstellung, musikalischen Basisfertigkeiten und Geschlechtsrollenidentität
Julia Heissenberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Georg Gittler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.16066
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29410.99233.211464-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel der vorliegenden Studie war die Untersuchung, ob es einen Zusammenhang zwischen der Geschlechtsrollenidentität und den beiden Fähigkeiten Raumvorstellung und musikalische Basisfertigkeiten gibt. Als Messinstrumente wurden der Endlosschleifentest (EST; Gittler & Arendasy, 2003) zur Erhebung des räumlichen Vorstellungsvermögens sowie eine Forschungsversion des Tests für musikalische Basisfertigkeiten (TMB; Gittler, 2009) für den Bereich Musikalität verwendet. Die beiden Verfahren wurden einer Rasch-Homogenitätsprüfung unterzogen, und erfüllten nach Ausschluss weniger Items die Kriterien des Rasch-Modells. Wobei sich die drei Skalen des TMB, nämlich „Tondauer“, „Tonhöhe“ und „Tonlautstärke“ als Gesamttest nicht als eindimensional nach Rasch (1960) erwiesen. Bei getrennter Analyse in „Tonhöhe/Tonlautstärke“ und „Tondauer“ konnten die Skalen der Modellgeltungsprüfung entsprechen. Anhand einer Forschungsversion des Fragebogens zur Persönlichkeitseinschätzung “Selbstbild“ (Gittler, 2003-2009) erfolgte die Zuordnung zu den vier Gruppen der Geschlechtsrollenidentität (androgyn/maskulin/feminin/undifferenziert). Personen, die sich auf beiden Skalen „Femininität“ und „Maskulinität“ überdurchschnittlich hoch einschätzten, wurden als „androgyn“ bezeichnet. Jene, die in diesen beiden Skalen niedrige Ausprägungen zeigten, fanden in die Gruppe „undifferenziert“ Eingang. Zur Gruppe „feminin“ wurden schließlich Individuen zugeteilt, die überdurchschnittlich hohe Werte auf der Femininitätsskala und niedrige Werte auf der Maskulinitätsskala erreichten und vice versa entstand die Gruppe „maskulin“. Die Ergebnisse zeigten eine signifikant höhere Leistung in Raumvorstellung der Gruppen “maskulin“ und “undifferenziert“ gegenüber den Gruppen “feminin“ und “androgyn“. Zusätzlich wurde der häufig zitierte Geschlechtsunterschied in diesem kognitiven Bereich zugunsten der Männer bestätigt. Im Bereich Musikalität konnte kein Effekt aufgrund der Geschlechtsrollenidentität oder des Geschlechts beobachtet werden. Weiters belegte die Untersuchung hypothesen-konform einen positiven Zusammenhang zwischen den beiden Fähigkeiten Raumvorstellung und musikalische Basisfertigkeiten in der Skala „Tonhöhe/Lautstärke“, jedoch nicht in der Subskala „Tondauer“.
Abstract
(Englisch)
The present study examines the relationship between gender-role identity and both spatial ability and musical basics. As measuring instruments the Endless-loops-test (ger.: Endlosschleifentest – EST; Gittler & Arendasy, 2003), a research version of a test of musical basics (ger.: Test für musikalische Basisfertigkeiten – TMB; Gittler, 2009) and a research version of the personality questionnaire “selfimage“ (ger.: Persönlichkeitseinschätzung „Selbstbild“; Gittler, 2003-2009), were used. EST and TMB were subject to a Rasch-homogeneity examination and after eliminating a few Items they were proved as Rasch-scaled. Whereby the three scales of the TMB, “tone duration”, “tone pitch” and “tone volume” as a whole test did not show Rasch-homogeneity, but “pitch/volume” and “duration” separately. Using the research version of the personality questionnaire “selfimage“, individuals were clustered into four groups of gender role identity (androgynous/feminine/masculine/undifferentiated). Persons, who assessed themselves highly above average on the femininity and also on the masculinity scale, were called “androgynous”. Those who showed values below average in these two scales were called “undifferentiated”. Participants received a “feminine” designation, if they ranged above average on the femininity scale and below average on the masculinity scale and, vice versa, “masculine” individuals were defined. The results indicated a significantly higher performance of “masculine” and “undifferentiated” groups in spatial ability than “feminine” and “androgynous” groups. In comparing men and women, the well known sex difference favouring males was observed. Regarding to musical basics no significant effects were reported due to gender-role identity or sex. Additionally a positive correlation between spatial ability and musical basics in the “pitch/volume” scale was found, but not in the subscale “duration”.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
spatial ability musical basics gender-role inentity
Schlagwörter
(Deutsch)
Raumvorstellung Musikalische Basisfertigkeiten Geschlechtsrollenidentität
Autor*innen
Julia Heissenberger
Haupttitel (Deutsch)
Zum Zusammenhang zwischen Raumvorstellung, musikalischen Basisfertigkeiten und Geschlechtsrollenidentität
Paralleltitel (Englisch)
The relationship between spatial ability, musical basics and gender-role identity
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
112 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Georg Gittler
Klassifikation
77 Psychologie > 77.52 Differentielle Psychologie
AC Nummer
AC08793842
Utheses ID
14411
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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