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Die Bewertung von Siedlungsstrukturen des verdichteten Wohnbaus im urbanen Umfeld
Beate Mitterbauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Rainer Maderthaner
DOI
10.25365/thesis.16068
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29213.08983.450763-3
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bewertung unterschiedlicher Siedlungsstrukturen aus dem urbanen Umfeld hinsichtlich der allgemeinen gefühlsmäßigen Beurteilung, der erwarteten Befriedigung von Wohnbedürfnissen und der erwarteten nachbarschaftlichen Beziehungen. Dazu wurden vier verschiedene Struktururen (kreisförmige, reihenförmige, verstreute und offen-kreisförmige Siedlungen) mit jeweils zwei Bildern untersucht. Das Bildmaterial besteht aus acht Luftbildaufnahmen von Mehrfamilienhaus-Siedlungen aus österreichischen Hauptstädten, welche in einer Online-Untersuchung 215 Personen vorgegeben wurden. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie beziehen sich auf Gemeinsamkeiten in den Beurteilungen bei Siedlungen gleicher Struktur. So etwa werden in reihenförmigen Siedlungen wenig Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung erwartet, sie scheinen für Kinder nicht so gut geeignet zu sein und es wird eher wenig nachbarschaftliche Unterstützung und Hilfe erwartet. Siedlungen mit verstreuter Struktur erwecken einen aufgelockerten und zugänglichen Eindruck und sie werden als funktional angesehen. Kreisförmige Siedlungen wirken auf die Beurteiler eher abwechslungsreich und verbinden. Die Siedlungen mit offener Kreisstruktur werden insgesamt am besten bewertet. Sie gefallen besonders gut, werden als abwechslungsreich, verbindend und funktional eingestuft, scheinen für Kinder gut geeignet zu sein und es wird viel Unterstützung und Hilfe durch die Nachbarn erwartet. Hinsichtlich der nachbarschaftlichen Beziehungen werden die offen-kreisförmigen Siedlungen und eine der kreisförmigen Siedlungen generell am positivsten bewertet. Dies bestätigt auch Annahmen aus der Literatur, wodurch Siedlungen mit semiprivaten Übergangszonen, welche ästhetisch und ansprechend wirken, eine optische Einheit nach Außen bilden, ausreichend öffentlichen Raum für Kontakte bieten und über einen gemeinsamen Innenhof verfügen, nachbarschaftliche Beziehungen unterstützen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Nachbarschaft verdichteter Wohnbau Siedlungen Siedlungsstrukturen Architekturwahrnehmung Architekturpsychologie Wohnpsychologie Wohnbedürfnisse nachbarschaftliche Beziehungen Wohnumgebung
Autor*innen
Beate Mitterbauer
Haupttitel (Deutsch)
Die Bewertung von Siedlungsstrukturen des verdichteten Wohnbaus im urbanen Umfeld
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
119 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rainer Maderthaner
Klassifikation
77 Psychologie > 77.69 Sozialpsychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC08831136
Utheses ID
14413
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
