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Filmische Inszenierungen der Stadt Wien bei Max Ophüls
"Liebelei", "Letter from an unknown woman" und "La Ronde"
Rita Huber
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Christian Cargnelli
DOI
10.25365/thesis.16237
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30468.79641.609870-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser Diplomarbeit werden die drei Filme Max Ophüls' mit Spielort in Wien, Liebelei (D1933), Letter from an Unknown Woman (USA 1948) und La Ronde (F 1950) miteinander
verglichen und in Verbindung gesetzt. Max Ophüls und seine Rolle als Autor werden eingangs thematisiert, ebenso wie sein persönliches Verhältnis zur Stadt Wien.
Die Auswahl von Städten, im Besonderen der Stadt Wien als Handlungsraum für(Liebes-)Filme, wird beleuchtet. Kulissen und konstruierte Räume spielen dabei eine wesentliche Rolle.
Die Vergleiche betreffen im Weiteren Ähnlichkeiten in der Narration, der Figurenzeichnung und der Wahl und Gestaltung der Schauplätze bzw. ihrer Auswirkung auf das Agieren der
Charaktere. Schwerpunkte werden hierbei auf die Handlungsräume Theater und Oper bzw. Kaffeehaus und Restaurant gelegt. Die Musik, vor allem der Wiener Walzer, welcher sehr häufig eingesetzt wird, sowie Tanz und Gesang werden untersucht. Der Einfluss der auditiven auf die visuelle Ebene und ihre Wechselwirkungen spielen eine wichtige Rolle in der Charakterisierung der Stadt.
Einige Kennzeichen des Wiener Films werden auf Ophüls' Wiener Trilogie angewandt, um sie voneinander zu differenzieren. Die drei unterschiedlichen Produktionsorte bieten wichtige Anhaltspunkte, um zu erkennen, welche Besonderheiten und Wiener Charakteristika für die
Inszenierung aufgenommen werden. Einblicke in die kulturelle und soziale Geschichte der Stadt Wien um die Jahrhundertwende bieten schließlich die Grundlage für einen Vergleich mit der Ophüls'schen Umsetzung.
Abstract
(Englisch)
Three films of Max Ophüls, Liebelei (Germany 1933), Letter from an Unknown Woman (USA 1948) and La Ronde (F 1950), are set in Vienna. In this diploma thesis the films are
compared and connected to each other. Max Ophüls and questions of authorship, as well as the director's personal relationship with Vienna, are subjects of discussion.
The thesis also deals with cities (especially Vienna) as filmic space. Furthermore, similarities in narration, character drawing, selection and composition of locations and their impact on the characters' behaviour are examined. Particular emphasis is laid on the narrative spaces
of theatre and opera as well as of cafes and restaurants.
The role of music, especially the Viennese Waltz, which is frequently used, is explored as well; interactions of aural and visual spheres are key morives in characterising the city. Some attributes of the „Wiener Film“ (Viennese Film) are picked up to distinguish the three
films from each other. The different production sites are points of reference in perceiving how Viennese characteristics and particularities are dealt with in Ophüls' films. Insights to the cultural and social history of Vienna at the turn of the century form the basis are discussed in relation to Ophüls' realisation.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Vienna Max Ophüls Liebelei Letter from an Unknown Woman La Ronde
Schlagwörter
(Deutsch)
Wien Max Ophüls Liebelei Letter from an Unknown Woman La Ronde
Autor*innen
Rita Huber
Haupttitel (Deutsch)
Filmische Inszenierungen der Stadt Wien bei Max Ophüls
Hauptuntertitel (Deutsch)
"Liebelei", "Letter from an unknown woman" und "La Ronde"
Paralleltitel (Englisch)
Cinematic stagings of the city of Vienna: Max Ophüls' Liebelei, Letter from an Unknown Woman and La Ronde
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
106 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Cargnelli
Klassifikation
24 Theater > 24.30 Film: Allgemeines
AC Nummer
AC08802580
Utheses ID
14567
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
