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Verwandtenehen im österreichischen Judentum
Wien, 1782 bis 1848 ; ein Quellenstudium
Magdalena Hazler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Margareth Lanzinger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.16303
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29378.81801.933554-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Forschungsthema Ehe ist in den letzten Jahrzehnten immer stärker bearbeitet worden. Obwohl die Ehe selbst eines der Hauptthemen dieser Diplomarbeit ist, mus sie dennoch in zwei größere Abschnitte aufgeteilt werden. Einerseits wird der rechtshistorische Hintergrund beleuchtet, sowohl die staatliche als auch die religiöse Gesetzgebung und relevante Gesetzestexte. Im zweiten Abschnitt werden die Ehebewilligungsanträge ausgewertet. Die Analyse dieser sagt wiederum sehr viel über die Rechtspraxis aus. Die rechtlichen Umbrüche und Reformen des gewählten Zeitraums, die Einführung des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuchs sowie die noch exisitierende Judenordnung sind die Grundlagen dieser Arbeit. Die benutzten Quellen sollen folgende Fragen beantworten: Wer stellte den Ehebewilligungsantrag? Für wen stellte er/sie diesen Antrag? Wer übernahm diesen Antrag und bearbeitete ihn? Wie sah die vorgeschriebene Prozedere aus? Für den Prozess der Verehelichung war eine gewisse Geschlechterfestsetzung also relevant, welche durch angewandte Praxis verfestigt wurde. Männer, die im Namen ihrer Töchter oder zukünftigen Schwiegertöchter Anträge stellten; Frauen, die nach dem Tod ihres Ehemannes zumindest einen Sitz außerhalb vorweisen mussten – all dies passte in das Bild der Geschlechter des 18. und 19. Jahrhunderts dazu. So ist das Ziel der Diplomarbeit die Bearbeitung des gegebenen Archivmaterials und die Beantwortung der Fragen im Sinne einer kulturellen Analyse. Ehebewilligungen einzubringen bekommt auf diese Weise eine konkrete Bedeutung für die beantragenden Familien. Man will so die Erfahrung aus früheren Jahrhunderten aufnehmen und einen Einblick in eine Lebenswelt bekommen, die ansosnten nicht möglich wäre. Dies muss aber durch die distanzierte und emotionslose Betrachtung gewährleistet werden. So tritt eine gewisse Tendenz innerhalb der Anträge hervor und sowohl die Gemeinsamkeiten wie auch die Unterschiede zu den rechtlichen Gegebenheiten für Nicht-Juden werden augenscheinlich.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Verwandtenehe Österreichisches Judentum
Autor*innen
Magdalena Hazler
Haupttitel (Deutsch)
Verwandtenehen im österreichischen Judentum
Hauptuntertitel (Deutsch)
Wien, 1782 bis 1848 ; ein Quellenstudium
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
177 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Margareth Lanzinger
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
15 Geschichte > 15.96 Geschichte des jüdischen Volkes außerhalb des Staates Israel
AC Nummer
AC08795846
Utheses ID
14619
Studienkennzahl
UA | 312 | | |
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