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Towards an encyclopaedia as a web of knowledge
a systematic analysis of paradigmatic classes, continuities, and unifying forces in the work of Peter Greenaway
Marc Orel
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Monika Seidl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.16445
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29613.03162.112365-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Peter Greenaway kann auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken, die ihn als einen der herausragenden Künstler und Filmemacher der Gegenwart ausweist. Allerdings hat sein stetig wachsendes Gesamtwerk, welches Filme, Gemälde, Ausstellungen, Installationen und Opern gleichermaßen umfasst, in den letzten Jahren zunehmend seine Anziehungskraft auf Publikum und Kritik verloren. Diese Arbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, einerseits Lücken in der kritischen Auseinandersetzung mit Greenaway zu schließen, andererseits eine Gesamtsicht auf sein Werk zu ermöglichen, welche dieses als ein homogenes Ganzes begreift, das durch eine strukturelle Analyse aufbereitet werden kann. Greenaway ist ein Künstler mit einer enzyklopädischen Vielfalt an Interessen und einer ausgeprägten Sammelleidenschaft, der dafür bekannt ist, seine Werke mit einer Vielzahl von Bildern und Ideen auszustatten, die aus so unterschiedlichen Wissensbereichen wie Biologie, Medizin, Geschichte, Mathematik, Philosophie, Theologie oder den Künsten entlehnt sind. Für eine Analyse der Fülle des von Greenaway gesammelten Materials wurden seine Werke in ihre einzelnen Bestandteile aufgebrochen, um so wiederkehrende Elemente (abstrakte Konzepte, materielle Objekte, Bilder oder literarische Motive) zu identifizieren, die als vereinende/bindende Kräfte zwischen den einzelnen Erscheinungen seines Gesamtwerks fungieren. Zusammengefasst in paradigmatische Kategorien werden diese wiederkehrenden Elemente im Rahmen einer enzyklopädischen Sammlung aufbereitet, die gleichzeitig den Mittelpunkt dieser Arbeit bildet. Innerhalb dieses Rahmens wird Greenaways Werk weiter analysiert, indem geschichtliche und kulturgeschichtliche Bezüge sowie Verbindungen zu den Werken anderer Künstler hergestellt werden. Durch die Erforschung einiger der vielen expliziten und impliziten Verbindungen und Pfade, die von Greenaway angelegt wurden, ergibt sich ein Gesamtbild seines Werks als ein verzweigtes Wissensnetz, das uns dazu einlädt, in eine Vielfalt kultureller Formen und Traditionen einzutauchen, und uns dabei die Möglichkeit bietet, bei der Erkundung der Verbindungen zwischen Greenaways Kunst und der Kultur der Vergangenheit und der Gegenwart eigene Wege zu bestreiten.
Abstract
(Englisch)
Peter Greenaway can look back on a long and distinguished career that established him as one of the leading artists and filmmakers of our time. Within the last few years, however, his ever-expanding oeuvre, which includes films, paintings, writings, exhibitions, installations, and operas, has largely failed to attract audience interest and scholarly attention. This study not only attempts to fill a considerable gap in the criticism of Greenaway, but also to offer a holistic view that sees his complete work as one homogeneous body, as a system made up of interrelated parts, for which structural theory provides the analytical framework. Greenaway, as an artist with an encyclopaedic range of interests and a strong penchant for collecting, is noted for filling his works with a great variety of images and ideas, borrowed from fields as diverse as biology, medicine, history, mathematics, philosophy, theology, literature, or the fine arts. For an analysis of the wealth of material collected by the artist, his works were disassembled into their constituent parts to identify recurring elements (abstract concepts, material objects, or visual and literary images) that function as unifying/binding forces between the individual emanations of his oeuvre. Grouped together in paradigmatic classes, these recurring elements are presented within the framework of an encyclopaedic collection, which forms the central part of this study. Within this framework, Greenaway’s work is further analysed by contextualising and historicising it, by relating it to a wider context of culture, and by establishing connections to the works of other artists. Thus exploring some of the explicit and implicit paths laid out by Greenaway, his work is outlined as an intricate web of knowledge, which invites us to delve into the depths and richness of cultural traditions, while at the same time allows us to discover our own unique course in an intellectual exploration of the relations between Greenaway’s art and the culture of the past and the present.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Greenaway encyclopaedia knowledge art
Schlagwörter
(Deutsch)
Greenaway Enzyklopädie Wissen Kunst
Autor*innen
Marc Orel
Haupttitel (Englisch)
Towards an encyclopaedia as a web of knowledge
Hauptuntertitel (Englisch)
a systematic analysis of paradigmatic classes, continuities, and unifying forces in the work of Peter Greenaway
Paralleltitel (Deutsch)
Versuch einer Enzyklopädie als Wissensnetz ; eine systematische Analyse von paradigmatischen Kategorien, wiederkehrenden Elementen und verbindenden Kräften im Werk Peter Greenaways
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
VIII, 430 S. : zahlr. Ill.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Monika Seidl ,
Rainer Maria Köppl
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines ,
20 Kunstwissenschaften > 20.00 Kunstwissenschaften: Allgemeines ,
21 Einzelne Kunstformen > 21.98 Mediale Kunst ,
24 Theater > 24.00 Theater, Film, Musik: Allgemeines
AC Nummer
AC08794841
Utheses ID
14749
Studienkennzahl
UA | 092 | 343 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1