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"Die Romantische" versus "Die Herzliche"
die Städtekonkurrenz zwischen Edinburgh und Glasgow
Helena Köfler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Jens Wietschorke
DOI
10.25365/thesis.16742
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30026.17910.845153-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Edinburgh und Glasgow – glaubt man touristischen Medien, stellen die beiden schottischen Städte zwei ungleiche Schwestern dar, die sich hauptsächlich durch ihre gegenseitige Konkurrenz auszeichnen. Gleichzeitig sind sie Beispiele dafür, dass es im globalen Wettkampf der Städte immer bedeutender wird, sich von anderen Metropolen abzusetzen und als interessante und besuchenswerte Destination aufzutreten.
Gerade in Reiseführern finden sich zahlreiche Querverweise auf die jeweils andere Metropole, was entscheidend zu ihrer Rivalität beiträgt. Die Zuschreibungen und Attribute werden oft über Jahrhunderte tradiert und sind konstitutiv für den jeweiligen Habitus oder Stadtcharakter. Gilt Edinburgh als romantische Schönheit, der eine literarische Affinität nachgesagt wird, generiert Glasgow das Image als fußballverrückte Arbeiterhochburg, die sich nie ganz vom industriellen Zerfall erholt hat.
In der Arbeit wird deutlich, auf wie viel unterschiedlichen Ebenen die Städtekonkurrenz thematisiert wird: von mentalitätsgeschichtlichen Zuschreibungen über wirtschaftliche Rahmenbedingungen hin zu den prominenten Aushängeschildern tragen zahlreiche Elemente dazu bei, das Profil einer Stadt zu schärfen. Durch den relationalen Zugang konnte weiters herausgearbeitet werden, dass Entwicklungen in einer Stadt durchaus auch als Reaktion auf Prozesse andernorts zu sehen sind.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Edinburgh Glasgow Schottland Rivalität Konkurrenz Habitus Tourismus
Autor*innen
Helena Köfler
Haupttitel (Deutsch)
"Die Romantische" versus "Die Herzliche"
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Städtekonkurrenz zwischen Edinburgh und Glasgow
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
93 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jens Wietschorke
AC Nummer
AC08852499
Utheses ID
15002
Studienkennzahl
UA | 308 | | |
