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Das Ringen um die Einführung der fakultativen Feuerbestattung im Wiener Gemeinderat
Irmgard Langer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Karl Ucakar
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.1830
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29931.43513.960965-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Warum wurde die Möglichkeit der fakultativen Feuerbestattung in Österreich erst zu einem Zeitpunkt eingeführt / als in den deutschsprachigen Nachbarländern bereits über 60 Krematorien in Betrieb waren? Vom Eröffnungsjahr der Wiener Feuerhalle 1922 wird rückblickend der Diskussionsprozess im Wiener Gemeinderat zur Feuerbestattung untersucht und damit einhergehend das Wahlsystem zur Zeit der Habsburger Monarchie erläutert. Der Grund der ablehnenden Beschlüsse lag vor allem in den restriktiven Zensusbestimmungen, welche die Arbeiterschaft verhältnismäßig lange von der politischen Partizipation ausschloss. Dafür hatte die konservative Christlichsoziale Partei über lange Zeit die Majorität inne und war in Anlehnung an das Verbot zur Feuerbestattung durch die römisch-katholische Kirche der alternativen Bestattungsart abgeneigt. So konnte erst im Zuge der vollen Demokratisierung die dem Thema positiv gestimmte Sozialdemokratie durch eine starke Vertretung im Wiener Gemeinderat der Feuerbestattung den Weg ebnen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Feuerbestattung Wien Gemeinderat 1874 - 1923
Autor*innen
Irmgard Langer
Haupttitel (Deutsch)
Das Ringen um die Einführung der fakultativen Feuerbestattung im Wiener Gemeinderat
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
125 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karl Ucakar
Klassifikationen
89 Politologie > 89.11 Konservativismus ,
89 Politologie > 89.12 Liberalismus ,
89 Politologie > 89.14 Sozialismus ,
89 Politologie > 89.33 Monarchie ,
89 Politologie > 89.35 Demokratie ,
89 Politologie > 89.61 Politische Parteien
AC Nummer
AC07116901
Utheses ID
1501
Studienkennzahl
UA | 300 | 317 | |
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