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Freiheit, Sex und Fußball
politische und gesellschaftliche Stigmatisierung von Sexarbeit als Freiheitsentzug am Beispiel der Republik Südafrika und der Fußball-Weltmeisterschaft 2010
Iris Schroll
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Petra Dannecker
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30438.97398.435164-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Frage, der diese Untersuchung nachgeht ist, ob die Legalisierung von Sexarbeit in Südafrika zur Freiheitserweiterung von Sexarbeiterinnen und damit der gesamten Bevölkerung beitragen kann. Ein prägnantes Ereignis, welches die Diskussion entfachte, war die Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen eine Kombination aus Kriminalisierung und Stigmatisierung, die zur Einschränkung grundsätzlich bestehender sozialer, ökonomischer, politischer Chancen und sozialer Sicherheit für Sexarbeiterinnen führt. Die Antwort der Frage, der die Arbeit nachgeht ist, dass die Legalisierung von Sexarbeit die realen Chancen von Sexarbeiterinnen erhöhen kann. Die ökonomische Verwundbarkeit kann gemindert, die individuelle Gesundheit, der Schutz vor Kriminalität und körperlicher Unversehrtheit verbessert und die politische Partizipationsmöglichkeit erhöht werden. Durch die Erweiterung der Freiheiten von Sexarbeiterinnen kommt es zu positiven Effekten für die gesamte Bevölkerung. Die Gleichberechtigung der Geschlechter sowie der verschiedenen Bevölkerungsgruppen kann gesteigert und die gesundheitlichen Herausforderungen Südafrikas nachhaltig adressiert werden.
Abstract
(Englisch)
The research focuses the effect of legalization of sex work on the freedom of sex workers and the consequence for the whole society in South Africa. As an example the football world cup 2010 provokes a discussion about this topic. Through a combination of criminalization and stigmatization of sex workers the full enjoyment of given social chances, economic opportunities, political freedom and social security is denied. The research shows that the legalization of sex work allows extending the real chances of sex workers. The economic vulnerability can be reduced, the political participation increased, the individual health situation and the social security improved. The extended chances of sex workers impact positively on the whole society. The socio-economic gender equality in society can be raised, the health burden of South Africa adequately addressed and the racial discrimination lowered.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
freedom sexwork soccer world cup gender stigma south africa
Schlagwörter
(Deutsch)
Freiheit Sexarbeit Fußball Weltmeisterschaft Gender Stigma Südafrika
Autor*innen
Iris Schroll
Haupttitel (Deutsch)
Freiheit, Sex und Fußball
Hauptuntertitel (Deutsch)
politische und gesellschaftliche Stigmatisierung von Sexarbeit als Freiheitsentzug am Beispiel der Republik Südafrika und der Fußball-Weltmeisterschaft 2010
Paralleltitel (Englisch)
Freedom, sex and soccer
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
143 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Petra Dannecker
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC09445138
Utheses ID
15126
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1