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Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Karl-Heinz Wagner
DOI
10.25365/thesis.16926
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29182.47090.411966-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Hauptziel dieser Arbeit war es das antigenotoxische Potential von unkonjugiertem Bilirubin in einer großen Fall-Kontroll Studie zu erfassen.
Dafür wurden Personen mit leicht erhöhtem unkonjugiertem Bilirubin (Gilbert’s syndrom, n= 45) sowie Personen mit normalem Bilirubinspiegel (Kontrolle, n= 39) von der allgemeinen Bevölkerung rekrutiert. Die Probanden wurden je nach unkonjugiertem Bilirubinspiegel welcher mittels HPLC erfasst wurde zu der Gruppe Gilbert’s syndrom oder Kontrolle zugeordnet. Ein- und Ausschlusskriterien wurden mit Hilfe einer Blutprobe sowie durch Fragebögen überprüft. Die Rekrutierung der Testpersonen erfolgte mit Hilfe von Merkblättern und Anzeigen in öffentlichen Gebäuden sowie Internetplattformen. Die Studie wurde von der Ethikkommission des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien genehmigt (Nr.: 274/2010).
Zur Messung von Biomarkern von DNA-Schäden wurde eine häufig verwendete Methode nämlich der „Comet assay“ eingesetzt. Zusätzlich wurden Reparaturenzyme miteinbezogen, um das Niveau von oxidativen DNA-Schäden zu ermitteln.
Bilirubin konnte in verschiedenen Studien zeigen, dass es antioxidative Eigenschaften besitzt. Demzufolge wurde die Hypothese aufgestellt, dass Personen mit erhöhtem Bilirubinspiegel geringere DNA-Schäden aufweisen als die Kontrollgruppe. Diese Hypothese konnte jedoch nicht bestätigt werden, da es keine Unterschiede in Bezug auf DNA-Schäden zwischen Gilbert und Kontrolle gab.
Im Gegensatz zu Bilirubin wurde jedoch gezeigt, dass andere endogene Faktoren erheblichen Einfluss auf DNA-Schäden aufwiesen. Einerseits zeigte Serumalbumin eine inverse Beziehung mit DNA-Schäden vor allem bei jungen Frauen. Andererseits induzierten Harnsäure und Kreatinin DNA-Schäden und wirkten somit prooxidativ.
Eine starke negative Korrelation wurde zwischen DNA-Schäden und Vitamin B12 beobachtet. In Bezug auf das Geschlecht, zeigten Frauen signifikant geringere DNA-Schäden als Männer. Das Alter hingegen hatte keinen Einfluss auf die DNA-Stabilität.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es sehr wenig Information über den Einfluss von Bilirubin auf die DNA-Stabilität in Personen mit GS. Um die Schutzfunktion von Bilirubin auf die DNA genauer zu untersuchen sind weitere Forschungsarbeiten erforderlich, dabei sollte man sich auf spezielle Risikogruppen fokussieren.
Abstract
(Englisch)
The major objective of this work was to evaluate the antigenotoxic potential of unconjugated bilirubin in a large human case-control study.
Therefore persons with mild elevated levels of unconjugated bilirubin (Gilbert’s syndrome, n= 45) as well as individuals with normal bilirubin levels (control, n= 39) were recruited from the general population. According to their level of unconjugated bilirubin, which was measured by HPLC, subjects were allocated to the Gilbert or control group. Inclusion and exclusion criteria were checked by a blood sample and questionnaires beforehand. Subjects were recruited by information sheets and advertisements in public buildings and internet platforms. The study was approved by the Human Ethics Research Committee of the general hospital, Vienna (Ref. No.: 274/2010).
To measure DNA damage biomarkers a commonly applied method the “Comet assay” was conducted. In order to attain the level of oxidative DNA damage additionally specific repair enzymes were included (ENDO III and FPG).
Bilirubin has already been reported to have antioxidant properties. As a consequence it was hypothesised that individuals with elevated bilirubin concentrations show less DNA damage than controls. However, the hypothesis could not be confirmed as there were no differences concerning DNA damage in Gilbert and control.
In particular it was observed that other endogenous factors showed significant impact on DNA damage, but bilirubin did not. Serum albumin showed an inverse relation with DNA damage, whereas uric acid and creatinine induced DNA damage and subsequently showed prooxidant effects. Additionally a strong negative correlation was found between vitamin B12 and DNA damage. In respect of gender, women showed significantly lower amounts of DNA strand breaks compared to men. Age showed no influence on DNA damage.
So far, there is only very little information available on the impact of elevated bilirubin levels on DNA damage. In order to investigate the beneficial function of bilirubin at DNA level further research is required, focusing more on risk groups of oxidative stress.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Gilbert's Syndrome hyperbilirubinemia Bilirubin DNA damage Comet Assay
Schlagwörter
(Deutsch)
Gilbert Syndrom Hyperbilirubinämie Bilirubin DNA-Schäden Comet Assay
Autor*innen
Nadja Antl ,
Barbara Rittmannsberger
Haupttitel (Englisch)
Effects of moderate hyperbilirubinemia on DNA damage
Paralleltitel (Deutsch)
Einfluss moderater Hyperbilirubinämie auf DNA-Schäden
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
VI, 117 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Karl-Heinz Wagner
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC08847286
Utheses ID
15171
Studienkennzahl
UA | 474 | | |
