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Distribution of mercury in human body compartments
testing the indicator function of mercury in hair
Simone Spangler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Jürgen König
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.17105
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30444.57044.363564-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Studien der letzten sechzig Jahre haben eindeutig erwiesen, dass eine Quecksilberexposition, unabhängig von der chemischen Form des Schwermetalls, negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat. Obwohl die großflächige Anwendung quecksilberhaltiger Zahnfüllungen reduziert wurde und auch Thimerosal in Impfungen bereits als kritisch betrachtet wird, ist es nahezu unmöglich, eine Aufnahme von Quecksilber zu vermeiden. Abhängig von der individuellen Ernährungs- und Lebensweise, ist jeder Mensch verschiedenen Quecksilberquellen unterschiedlich häufig und intensiv ausgesetzt. Die daraus resultierende individuelle Quecksilberbelastung kann bis heute nicht durch diagnostische Verfahren nachgewiesen werden. Eine in-vivo-Analyse der Zielorgane Gehirn und Niere ist jedenfalls nicht möglich. Eine Vergiftung durch Quecksilber bleibt daher meist unentdeckt, vor allem wenn es sich dabei um eine geringe chronische Aufnahme ohne klinisch manifeste Symptomatik handelt. Häufig kommt es auch zu Fehldiagnosen, wie zum Beispiel Belastungsstress. Ziel dieser Biomonitoring-Untersuchung war der Nachweis einer Korrelation des Hg-Gehaltes von Haaren mit den Hg-Gehalten von Hirn- und Nierengewebe zur Verbesserung des Verständnisses von Nachweisen einer chronischen Hg-Belastung im menschlichen Körper. Die Auswertung der Ergebnisse zeigte allerdings, dass eine derartige Korrelation nur in einem der untersuchten Fälle stark genug war, um als signifikant angesehen zu werden. Eine Erklärung dafür kann die individuelle Ausscheidungsrate von Quecksilber im menschlichen Organismus oder aber die unterschiedlichen Verhaltensweisen der verschiedenen chemischen Formen von Quecksilber im Körper sein. Eine Überprüfung dieser Vermutungen kann jedoch nur durch weitere Untersuchungen erfolgen.
Abstract
(Englisch)
During the last sixty years it has clearly been proven that the exposure to mercury, regardless to its chemical form, affects the human body directly, which make it a serious threat for human health. Even though it is positive to mention that most dentists abandoned mercury-containing amalgam fillings out of their surgeries and that even the application of thimerosal in vaccines is regarded critically by now, it is still not possible to avoid exposure completely, since there are various sources of the metal in the environment. The mercury burden in the population is distinctively individual and therefore significantly varying. It is thus very unfortunate that there is still no possibility to diagnose the individual mercury burden. But it is also clear that no in vivo-analysis may be performed on the target organs of mercury - brain and kidney. This is why mercury intoxication mostly remains undetected, especially low chronic intake with no clinically apparent symptoms, or, even worse, is misdiagnosed, for example as the symptoms of mental stress. Aim of this project was to provide a new approach with regard to mercury distribution in human body compartments and with regard to possible existing correlations between the mercury content of the hair and the mercury content of inner organs. Evaluation of the analyzed tissue samples, however, showed that such a correlation does not exist in most cases. Only the correlation between hair and hypothalamus was strong enough to be considered significant. An individual rate of Hg-excretion or variable performances of the different chemical mercury forms in the body may be an explanation for the results of this study, but only a more differentiated analysis might ensure these assumptions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
mercury distribution of mercury in human body compartments
Schlagwörter
(Deutsch)
Quecksilber Verteilung von Quecksilber in humanen Gewebekompartimenten
Autor*innen
Simone Spangler
Haupttitel (Englisch)
Distribution of mercury in human body compartments
Hauptuntertitel (Englisch)
testing the indicator function of mercury in hair
Paralleltitel (Deutsch)
Verteilung von Quecksilber in humanen Körperkompartimenten -Prüfung der Indikatorfunktion von Quecksilber in den Haaren
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
86 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Jürgen König ,
Hans-Peter Hutter
Klassifikation
44 Medizin > 44.11 Präventivmedizin
AC Nummer
AC08883234
Utheses ID
15330
Studienkennzahl
UA | 474 | | |
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