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Nicht-anerkannte- "Staaten" im post-sowjetischen Raum: Transnistrien, Abchasien, Südossetien und Bergkarabach
Sebastian Ploier
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Hannes Wimmer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.17161
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29512.26940.354659-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Auch 20 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion ist die Statusfrage der in dieser Arbeit behandelten Gebiete: Transnistrien (völkerrechtlich Teil der Republik Moldau), Bergkarabach (völkerrechtlich Teil Aserbaidschans), Südossetien und Abchasien (beide völkerrechtlich ein Teil von Georgien) noch immer ungelöst. Ziel ist es, eine Analyse der Entwicklung der staatlichen Strukturen in diesen vier nicht-anerkannten-Staaten darzustellen. Erklärungsansätze für die teils durchaus positive Entwicklung lassen sich nicht nur durch interne Faktoren finden, sondern besonders durch externe Faktoren, wie der Einfluss des Patronagestaats Russland bzw. Armenien in Bergkarabach. Diese Staaten trugen dazu bei, dass sich in diesen Gebieten eine gewisse politische Stabilität entwickeln konnte, der jedoch ein autoritärer Führungsstil zugrunde liegt. Die diversen negativen Auswirkungen der internationalen Isolation zeigen sich nicht nur in den De-facto-Staaten selbst, sondern auch in ihren Metropolitan-Staaten, wodurch das gesamte Entwicklungspotenzial des südlichen Kaukasus beeinträchtigt wird. Bisherige Konfliktlösungsversuche auf internationaler Ebene scheiterten aufgrund der verschiedenen Interessen der politischen Eliten in den De-facto-Staaten und in ihren Metropolitan-Staaten.
Abstract
(Englisch)
Even twenty years after the downfall of the Soviet Union the political status of the following four areas remains unclear: Transnistria (part of Moldova, according to international law), Nagorno Karabakh (part of Azerbaidjan, according to international law), South Ossetia and Abkhazia (part of Georgia, according to international law). The aim of this diploma thesis is to discuss and analyse the development and progress of the state structure of the four unrecognized states. Apart from internal factors contributing to a positive development in these de-facto-states, there are also crucial external factors, such as the influence of Russian patronage as well as Armenian patronage in Nagorno Karabakh. With the support of these states a certain political stability was enabled, however with an authoritarian leadership. The negative consequences of these internationally isolated states are reflected in the de-facto-states themselves, as well as in their metropolitan states, causing disturbance to the entire Southern Caucasus’ potential for development. Previous attempts to resolve conflict have failed as the political elites on both sides do not share the same interests.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Transnistria Nagorno Karabakh South Ossetia Abkhazia de-facto-states
Schlagwörter
(Deutsch)
Transnistrien Bergkarabach Südossetien Abchasien De-facto-Staaten
Autor*innen
Sebastian Ploier
Haupttitel (Deutsch)
Nicht-anerkannte- "Staaten" im post-sowjetischen Raum: Transnistrien, Abchasien, Südossetien und Bergkarabach
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
120 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hannes Wimmer
Klassifikationen
89 Politologie > 89.32 Staatsformen, Regierungsformen ,
89 Politologie > 89.75 Internationale Konflikte: Allgemeines
AC Nummer
AC08894528
Utheses ID
15380
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
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