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Synkretismus am Beispiel Venezuelas
der Kult um Maria Lionza
Teresa Fauser
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Gerhard Drekonja
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.238
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29878.36119.768565-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit zum Thema „Synkretismus am Beispiel Venezuelas: Der Kult um Maria Lionza“ setzt sich aus drei Teilen zusammen: In einem ersten Kapitel werden zunächst wichtige Begriffsdefinitionen geliefert, die für die weitere Arbeit von großer Bedeutung sind. Hier wird die Entstehungsgeschichte der einzelnen Termini beleuchtet und außerdem der Bezug zum Maria Lionza-Kult hergestellt. In einem zweiten Teil werden die Grundzüge venezolanischer Geschichte behandelt, wobei das Hauptaugenmerk auf die Situation der afrikanischen SklavInnen in der Neuen Welt gelegt wird. Da vor allem das Volk der Yoruba großen Einfluss auf die Religionsvorstellungen der VenezolanerInnen hatte, soll der Glaube an ihre Gottheiten, die Orishas, beschrieben werden. Außerdem wird auf die Hinterlassenschaften der Iberer und der AfrikanerInnen eingegangen, weil sich diese zu einem großen Teil im Maria Lionza-Kult erhalten haben. Das dritte Kapitel stellt den Hauptteil der vorliegenden Arbeit dar: hier wird der Kult selbst beschrieben. Zunächst werden die Legenden, die sich um die Göttin Maria Lionza ranken, dargestellt, ehe die Themen Mythendeutung und Mythenforschung aufgegriffen werden. Hier geht es vor allem um die Frage der historischen Existenz oder Nichtexistenz einer Person namens Maria Lionza. Anschließend wird ein Abriss über die geschichtliche Entwicklung des Kults gegeben, in den zwei Exkurse eingebaut sind: einer über die Präsidenten im Maria Lionza-Kult und einer über das Thema Kunst. Danach folgt eine Beschreibung der verschiedenen Geister und der „Höfe“, in denen sie zusammengefasst sind, ehe eine Darstellung der Kulthandlungen vorgenommen wird. In diesen Teil sollen eigene Erfahrungen einfließen, die die Autorin in einem spiritistischen Zentrum in Caracas gemacht hat. Auch in das folgende Kapitel über die Bedeutung der Natur sollen persönliche Beobachtungen in der Montaña sagrada de Sorte, dem wichtigsten Ort im Maria Lionza-Kult, eingebracht werden. Daran knüpft der letzte Teil, der sich mit Maria Lionza und ihrer Repräsentanz in der venezolanischen Gesellschaft beschäftigt. Hier geht es um aktuelle Themen, die kritisch betrachtet und hinterfragt werden. Die Arbeit endet schließlich mit einem persönlichen Resümee der Autorin.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Synkretismus Spiritismus Kardecismus Maria Lionza-Kult afroamerikanische Religionen
Autor*innen
Teresa Fauser
Haupttitel (Deutsch)
Synkretismus am Beispiel Venezuelas
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Kult um Maria Lionza
Publikationsjahr
2007
Umfangsangabe
224 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerhard Drekonja
Klassifikation
15 Geschichte > 15.88 Mittelamerika, Südamerika
AC Nummer
AC06426987
Utheses ID
154
Studienkennzahl
UA | 312 | 295 | |
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