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The European Union and Azerbaijan relations
Eastern neighbourhood and energy cooperation perspectives
Ismayil Isayev
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Christoph Augustynowicz
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30387.85774.489861-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die direkten Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Aserbaidschan wurden erst nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 geformt und mit dem Beginn der Europäischen Nachbarschaftspolitik begann eine neue Ära der Beziehungen. Diversifikation von Energierouten, Abschütteln der Abhängigkeit vom russischen Monopol und die Unsicherheit der Lieferungen aus dem Nahen Osten, somit die Erhaltung der Energiesicherheit hat die Beziehungen mit Aserbaidschan substantiell erhöht. Außerdem scheint es, das die EU entscheidend zur Entwicklung seiner Nachbarn beiträgt, was die Konsolidierung von Demokratie betrifft, institutionelle Verbesserungen durch Transfer von Werten und Normen wie Herrschaft des Rechts, demokratische und rechenschaftspflichtige Staatsführung, hohen Respekt für Menschenrechte, mit dem konkreten Ziel einen stabilen Kreis von Nachbarn zu schaffen. Diese Masterarbeit versucht die wichtigsten Gründe und Entwicklungen der Beziehungen zwischen der EU und Aserbaidschan durch die folgenden Forschungsfragen zu untersuchen: Was ist die grundlegende Essenz der Beziehung zwischen der EU und Aserbaidschan? Versuchen die Entitäten Integration auf Basis von europäischen Werten zu erreichen oder verfolgen sie dabei einfach nur ökonomische Vorteile? Als theoretisches Rahmenmodell verwendet der Autor geopolitische Untersuchungen, die Heartland-Theorie von Mackinder im Besonderen, da beide Untersuchungsobjekte dieser Arbeit geografisch in die Kategorisierung von Mackinders Pivot-Gebiet fällt. Der Theorienteil enthält zusätzliche konstruktivistische Theorien und versucht die Essenz der EU Integration seiner Nachbarn durch Programme zu untersuchen. Die Arbeit nimmt besonders die historische Entwicklung der Beziehungen in den Brennpunkt – der EU Nachbarschaftspolitik und Perspektiven der Kooperation in Energiefragen. Dazu werden Herausforderungen und Risiken von Beziehungen beleuchtet und sowohl Beziehungen der Großmächte als auch der politische Wettkampf der wichtigsten Akteure in der Region analysiert.
Abstract
(Englisch)
The direct relations between the European Union and Azerbaijan have been formed only following the dissolution of the Soviet Union in 1991 and entered into a new era with the launch of the European Neighborhood Policy. Diversification of energy routes, getting rid of dependence on Russian monopoly and insecure Middle East supplies, thus preserving energy security substantially has increased decisive relations with Azerbaijan. Furthermore, the EU has been seeming to contribute crucially to development of its neighbors, in terms of democratic consolidation, institutional improvements through a transfer of its values and norms such as rule of law, democratic and an accountable governance, high respect to human rights, in a concise bid of building secure circle of neighbors. This master thesis seeks to study the major rationale and development of the relations between the EU and Azerbaijan, with the following research questions: What is the inspiring essence of the relationship between the EU and Azerbaijan? Do the entities strive to achieve integration based on European values or simply pursue their economic benefits? As of theoretical framework, the author finds geopolitical accounts, Mackinder’s Heartland theory in particular, suitable, since both subjects of the thesis geographically fall under the categorization of Mackinder’s Pivot area. Additionally, theoretical part includes constructivist theory in a bid to examine the essence of the EU integration with neighbours through designed programs. Thesis particularly focuses on the historical development of the relations – the EU Neighborhood Policy and energy cooperation perspectives. Moreover, challenges and risks of the relations, great power relations as well as political competition of major actors in the region were analyzed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
EU Azerbaijan South Caucasus ENP Energy Heartland Theory
Schlagwörter
(Deutsch)
Europäische Union Aserbaidschan Südkaukasus ENP Energie Heartland Theorie
Autor*innen
Ismayil Isayev
Haupttitel (Englisch)
The European Union and Azerbaijan relations
Hauptuntertitel (Englisch)
Eastern neighbourhood and energy cooperation perspectives
Paralleltitel (Deutsch)
Die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Aserbaidschan ; östliche Nachbarschaft und Perspektiven der Energiekooperation
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
75, 6 S. : graph. Darst., Kt
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christoph Augustynowicz
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.09 Wirtschaftsgeschichte ,
15 Geschichte > 15.21 Geschichte großer Gebietsräume ,
15 Geschichte > 15.38 Europäische Geschichte nach 1945 ,
15 Geschichte > 15.71 Osteuropa
AC Nummer
AC08845906
Utheses ID
15420
Studienkennzahl
UA | 067 | 805 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1