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Abschied von zu Hause nehmen
wie betagte Menschen die Zeit ab der Entscheidung bis zum Eintritt in ein Pflegeheim erleben
Andrea Mühl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Ursula Kunze
DOI
10.25365/thesis.17519
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16427.42175.821237-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die zentrale Fragestellung „Wie gehen Menschen mit dem Gedanken an einen künftigen Heimeintritt um?“ wurde im Rahmen des qualitativen Forschungsansatzes mit nar-rativen Interviews untersucht, wobei Grundeinstellungen und Erwartungen zur Institution Pflegeheim, die Auswirkung der Entscheidung auf den Alltag und das soziale Netzwerk sowie Wünsche der zukünftigen HeimbewohnerInnen in der Zeit vor dem Umzug erhoben wurden. So konnten folgende Kategorien erarbeitet werden: Der Umzug ins Pflegeheim 1) …als Entlastung durch…; 2) …als Belastung durch…; dem kommen 3) Erschwernisse durch Altersbeeinträchtigungen hinzu mit dem Wunsch 4) Identität wahren zu können; darüber hinaus konnten 5) soziale Auswirkungen herausgefunden werden.
Die Zunahme der Lebenserwartung und die damit verbundene steigende Pflegebedürf-tigkeit der Bevölkerung stellen den extra- und intramuralen Bereich der professionellen Pflege vor eine große Herausforderung. Nachdem die Eingewöhnungsphase in einer Langzeitinstitution in der Literatur als emotional schwierig beschrieben wird, wurde hier das zentrale Interesse auf die Zeit ab der Entscheidung zu einem Pflegeheimeintritt bis zur tatsächlichen Übersiedlung genauerer Betrachtung unterzogen. Die Grundannah-me war dabei, dass die gefühlsmäßige Auseinandersetzung mit der anstehenden gro-ßen Änderung nicht erst ab dem Umzug selbst stattfindet, sondern schon ab dem Zeit-punkt der durchgeführten Anmeldung seine Auswirkungen nehmen kann.
Abstract
(Englisch)
The central question "How do people cope with the prospect of moving to a nursing home?" was examined under a qualitative research approach by using narrative interviews, whereby I collected basic attitudes and expectations about nursing homes, the impact of such decision on the daily lives and the social network, and the wishes of the future home residents in the period immediately preceding the move. This led to the development of the following categories: The move to the nursing home 1) ... as a relief because; ...2) … as a burden because...; the arrival 3) impediments due to age impairments and the desire 4) to preserve identity; and determine 5) social effects.
The increase in life expectancy and the associated increase in nursing care of the population remain a major challenge for the extra and intramural fields of professional care. Given that the acclimation phase in a long-term care institution is described as emotionally difficult in the literature, the main interest here is focused in the period stretching from the decision to move to a nursing home to the actual move. The basic assumption is that the effect of the emotional conflict arising from the major changes ahead is felt, not just upon moving, but already as the decision to do so is confirmed or communicated.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
institutionalization nursing home leaving home preparations
Schlagwörter
(Deutsch)
Institutionalisierung Pflegeheim zu Hause verlassen Vorbereitungen
Autor*innen
Andrea Mühl
Haupttitel (Deutsch)
Abschied von zu Hause nehmen
Hauptuntertitel (Deutsch)
wie betagte Menschen die Zeit ab der Entscheidung bis zum Eintritt in ein Pflegeheim erleben
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
136, V S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ferdinand Holub
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC08905432
Utheses ID
15707
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
