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Das Resilienzkonzept und seine Relevanz für die Psychoanalytische Pädagogik
Magdalena Knoll
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Urte Finger-Trescher
DOI
10.25365/thesis.17570
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30050.99668.211665-7
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Kompatibilität der Ergebnisse der Resilienzforschung mit einigen Theorien, die die Basis für psychoanalytisch-pädagogisches Handeln bilden. Es werden die Grundlagen der Psychoanalytischen Pädagogik und des Resilienzkonzepts dargestellt und anschließend die beiden Bereiche miteinander in Verbindung gesetzt.
Anhand einer Literaturrecherche werden die Ergebnisse der Resilienzforschung auf ihre Brauchbarkeit im psychoanalytischen Kontext untersucht. Drei spezielle Bereiche der psychoanalytischen Theorie werden sowohl vorgestellt als auch dann in einen Zusammenhang mit dem Resilienzkonzept gebracht und analysiert.
Als erster Spezialfall psychoanalytischer Konzepte wird anschließend jenes der Bindungstheorie untersucht. Hier liegen die Gemeinsamkeiten mit dem Resilienzkonzept in der Bedeutung der stabilen frühen Beziehungserfahrungen des Individuums. Zu den Ergebnissen zählt auch, dass diese Bedeutung zwar groß ist, aber nicht zwingend positive oder negative Entwicklung bedingt.
Die zweite Verknüpfung zwischen Resilienz und Psychoanalytischer Pädagogik passiert anhand der Konzepte von Entwicklungsaufgaben. Es werden primär die Entwicklungsaufgaben nach Erikson dargestellt und durch verbindende Ergebnisse und Hintergründe der Resilienzforschung ergänzt. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass die Bedeutung der jeweiligen Anforderungen, mit denen sich die Individuen im Verlauf des Lebens konfrontiert sehen, auch in den Ergebnissen der Resilienzforschung zu sehen ist und diese auch in Hinblick auf eine möglichst wertvolle Verwendung des Begriffs der Resilienz einen hohen Stellenwert hat.
Erweitert werden kann das schon vorher ausgeführte Zusammenspiel von Bindungstheorie und Resilienz nun drittens durch die Integration des Konzepts der Mentalisierung. Sieht man die Mentalisierungsfähigkeit als Mittel, um Problemsituationen zu überstehen, steht sie in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Begriff der Resilienz.
Zusammenfassend sei festgehalten, dass die Psychoanalytische Pädagogik durch die Ergebnisse der Resilienzforschung sinnvoll ergänzt werden kann.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Resilienz Psychoanalytische Pädagogik Psychoanalyse Mentalisierung Bindungstheorie Entwicklungsaufgaben
Autor*innen
Magdalena Knoll
Haupttitel (Deutsch)
Das Resilienzkonzept und seine Relevanz für die Psychoanalytische Pädagogik
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
101 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Urte Finger-Trescher
AC Nummer
AC08962812
Utheses ID
15747
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
