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Parteien und Zivilgesellschaft
Reaktionen der Parteien auf veränderte Partizipation
Caroline Weber
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Sieglinde Rosenberger
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29457.50739.525554-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ausgehend von empirischen Untersuchungen, die infolge der tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen in Österreich seit den 1960er Jahren ein verändertes Partizipationsverhalten sowie eine Anti-Parteien-Stimmung in den letzten Jahrzehnten aufzeigen, lag dieser Diplomarbeit die Frage zugrunde, ob die beiden Volksparteien SPÖ und ÖVP die Kooperation mit der organisierten Zivilgesellschaft, abseits der Vorfeldorganisationen, suchen, um auf diesem Wege das Vertrauen der BürgerInnen sowie WählerInnenstimmen zurückzugewinnen. Denn aus einer normativen demokratietheoretischen Perspektive stellt eine derartige Kooperation eine Möglichkeit für die politischen Parteien dar, ihre gesellschaftliche Verankerung zu stärken und damit, als Repräsentativorgane des Souveräns, ihre notwendige Responsivität gegenüber den BürgerInnen sicher zu stellen. Diese Frage wurde in erster Linie mithilfe der vorhandenen Sekundärliteratur bearbeitet. Es zeigte sich, dass die beiden Volksparteien auf vielfältige und ähnliche Weise auf die gesellschaftlichen Veränderungen reagierten, darunter auch mit der Öffnung der Parteistrukturen für die Mitarbeit von Nichtmitgliedern sowie mit einer Integrationsstrategie gegenüber Neuen Sozialen Bewegungen. Während die österreichischen Volksparteien, allen voran die SPÖ, infolge des partizipatorischen Wandels durchaus die Kooperation mit der Zivilgesellschaft suchten, kann dies auf Basis des verwendeten Materials für die Gegenwart nicht beobachtet werden. Eine empirische Untersuchung verschiedener Dokumente sowie zwei ExpertInneninterviews wiesen auf keine gegenwärtigen formalen oder informellen Verbindungen zwischen SPÖ und ÖVP und der organisierten Zivilgesellschaft hin.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Politische Parteien Politische Partizipation Zivilgesellschaft
Autor*innen
Caroline Weber
Haupttitel (Deutsch)
Parteien und Zivilgesellschaft
Hauptuntertitel (Deutsch)
Reaktionen der Parteien auf veränderte Partizipation
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
III, 144 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sieglinde Rosenberger
Klassifikationen
89 Politologie > 89.57 Politische Beteiligung ,
89 Politologie > 89.61 Politische Parteien ,
89 Politologie > 89.62 Politische Bewegungen
AC Nummer
AC08905588
Utheses ID
15801
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
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