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Color up your search
die Rolle von Farbe bei der visuellen Suche
Miriam Bruckner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrich Ansorge
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.17699
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29161.57449.467453-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Untersuchung beschäftigt sich mit der Bedeutsamkeit von Farbe für das Identifizieren von natürlichen Objekten mit natürlicher Form- und Farbgebung, innerhalb der einfachen visuellen Suche. Da auch die Form eine bedeutende Rolle für das Erkennen von Objekten spielt (Biderman & Ju, 1988) wurde versucht, durch die Wahl von Objekten mit ähnlicher Formgebung die Information, die aus dieser extrahiert werden kann, zu vermindern. Natürliche Objekte unterscheiden sich von artifiziellen Objekten oft nicht nur durch ihre Semantik und das damit in Verbindung stehende erfahrungsbezogene Wissen, sondern auch aufgrund ihrer spezifischen polychromatischen Farbbeschaffenheit. Es stellt sich daher die Frage, ob in Anbetracht der speziellen farblichen Beschaffenheit natürlicher Objekte und die dadurch möglichen spektralen Überschneidungen zwischen einzelnen Stimuli, eine effiziente Suche in Abhängigkeit von Farbe möglich ist. Weiter ist es von Interesse ob die Suche nach dem Zielobjekte durch salienzbasierte, automatisch ablaufende Bottom-up-Steuerung oder durch wissensbasierte, kontrollierte Top-down-Information angeleitet wird. Aufgrund des aktuellen Forschungsstandes wurde angenommen, dass bei einem Vorherrschen von Top-down-Wissen bei der Suche, kein Unterschied in der Suchleistung der ProbandInnen, zwischen Durchgängen in denen das Target einen hochsalienten Stimulus repräsentiert und Bedingungen, in welchen das Target innerhalb von verschiedenfarbigen Distraktoren mit annähernd gleicher Salienz erscheint, auftreten sollte. Ebenso wurde kein Unterschied in der Suchleistung zwischen einer Bedingung mit hochsalientem Distraktor und einer homogenen Bedingung ohne Singleton erwartet. Wird die Suche dagegen von Bottom-up im Sinne eines attentional capture effects dominiert so wurde antizipiert, dass aufgrund der hohen Salienz die Suche besser verläuft, wenn das Target als Singleton fungiert, gegenüber einer heterogenen Bedingung mit verschiedenfarbigen Distraktoren und schlechter, wenn ein Distraktor das Singleton darstellt im Vergleich zu einer homogenen Bedingung mit sich farblich gleichenden Distraktoren. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass die spezifische Farbbeschaffenheit der verwendeten natürlichen Objekte ausreichend ist, um eine effiziente Suche zu gewährleisten und führen zu der Annahme, dass vor allem die Basisfarbe der Objekte entscheidenden Einfluss auf die Objektidentifikation hat. Weiter konnte Beobachtet werden, dass farbliches Top-down-Wissen für die einfache visuelle Suche nach natürlichen Objekten von übergeordneter Bedeutung ist. Bottom-up-Steuerung konnte zwar auch beobachtet werden, allerdings nur in Abhängigkeit von den realisierten Bedingungen und dem verfügbaren Top-down-Wissen (es konnte attentional caputre nur in Bezug auf einen hochsalienten Distraktor beobachtet werden im Vergleich zu einer homogenen Bedingung), was zu der Annahme führt, dass Aufmerksamkeitslenkung durch Bottom-up nur von nachgereihter Relevanz ist.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Farbe natürlich Bottom-up Top-down
Autor*innen
Miriam Bruckner
Haupttitel (Deutsch)
Color up your search
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Rolle von Farbe bei der visuellen Suche
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
57 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Ansorge
Klassifikation
77 Psychologie > 77.40 Wahrnehmungspsychologie
AC Nummer
AC08881767
Utheses ID
15862
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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