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Affect and Space
Untersuchungen des Einflusses von räumlichen und affektiven Begriffen auf das Erkennen von affektiven Begriffen
Caroline Rott
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrich Ansorge
DOI
10.25365/thesis.17806
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30209.24671.509753-1
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Kurzfassung
Die Assoziation von Vertikalität und Affektivität hat sich vielfach in unserer Sprache, Kultur und Religion integriert. Im sprachlichen Bereich werden für diese Assoziationen häufig Metaphern, wie beispielsweise „zutiefst betrübt“ oder „himmelhoch jauchzend“ verwendet. Entsprechend der „embodied cognition theory“ sind semantische Repräsentationen eng mit sensorischen und sensumotorischen Repräsentationen verknüpft (Barsalou,1999, 2008). In der hier vorliegenden Studie wurde nun anhand eines Bahnungsparadigmas untersucht, ob bei der Verarbeitung von affektiven und räumlichen Wörtern, die als Bahnungsreize vorgegeben wurden, automatisch sensumotorische Verarbeitungsprozesse gemäß der Langzeitbedeutung ausgelöst werden. Die Teilnehmer hatten dabei die Aufgabe auf einen affektiven Zielreiz mit einem Tastendruck zu reagieren. Es konnte ein Kongruenzeffekt sowohl für nicht bewusst sichtbare, wie auch für sichtbare räumliche Bahnungswörter gefunden werden. Demnach wurde auf die affektiven Zielreize schneller reagiert, wenn das Bahnungs- und das Zielwort kongruent waren, als wenn sie inkongruent waren. Dieser Kongruenzeffekt für räumliche Bahnungswörter in der maskierten Bedingung deutet auf eine nicht-willentliche, automatische Verarbeitung der Reize entsprechend der „embodied cognition theory“ hin.
Abstract
(Englisch)
Abstract
Association of spatial location and emotional valence is deeply integrated into our language, culture and religion. In the field of language these associations are shown through metaphors such as „feeling up“ and „feeling down“. Semantic representations are, according to the „embodied cognition theory“, closely connected to sensoric and sensomotoric representations (Barsalou,1999, 2008). Via priming paradigms this study researches whether word procession of affective and spatial words, which are provided in the form of primes, automatically trigger sensomotoric processes according to the long-term meaning. The participants were asked to react to an affective prime by pressing a button. This study found an effect of congruence for unconsciously visible, as well as for consciously visible primes. Accordingly, the reaction to affective primes was quicker if both prime and target were congruent and slower if they were incongruent. The effect of congruence for spatial primes in masked conditions found in this study implies a not-voluntary, automatic procession of the primes according to the „embodied cognition theory“.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Affektivität Vertikalität Embodiment
Autor*innen
Caroline Rott
Haupttitel (Deutsch)
Affect and Space
Hauptuntertitel (Deutsch)
Untersuchungen des Einflusses von räumlichen und affektiven Begriffen auf das Erkennen von affektiven Begriffen
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
IV, 61 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Ansorge
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie ,
77 Psychologie > 77.30 Allgemeine Psychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC08927871
Utheses ID
15953
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
