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Eine paarbasierte Studie zu sexuellem Risikoverhalten unter Anwendung des Actor-Partner Interdependence Model (APIM)
Claudia Czermak
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Martin Voracek
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.17812
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29067.06376.541354-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Studie wurde der Einfluss hormonbasierter Persönlichkeitstypen auf sexuelles Risikoverhalten sowie die wechselseitige Beeinflussung bezügliches dieses Verhaltens innerhalb von heterosexuellen Partnerschaft untersucht. Die statistische Berechnung der dyadenbezogenen Forschungs¬hypothesen erfolgte mittels Akteur-Partner Interdependence Model (APIM; Kenny, Kashy & Cook, 2006). Die Online-Datenerhebung umfasste neben der Erfassung soziodemografischer Daten den Fragebögen zur Erhebung des Empathie- und Systematisierungsquotienten (Baron-Cohen et al., 2003; Baron-Cohen & Wheelwright, 2004), den Fragebogen zur Erhebung hormonbasierter Persönlichkeitstypen (Fisher, 2009) sowie einen eigens konstruierten Fragebogen zur Erhebung des sexuellen Risikoverhaltens. Die Ergebnisse ließen keine signifikanten Partnereffekte erkennen. Es zeigte sich lediglich ein signifikanter Akteureffekt, und zwar dahingehend, dass der Systematisierungsquotient (SQ) bei Männern dessen sexuelles Risikoverhalten negativ beeinflusst. Korrelationen bestätigen, dass der Empathie- und Systematisierungsquotient einer Person sexuelles Risikoverhalten in gewisser Weise abbilden kann. Je höher der SQ einer Person, desto höher ihr sexuelles Risikoverhalten. Beim Empathiequotienten (EQ) verhält es sich umgekehrt. Zudem erreichten Männer im Durchschnitt einen höheren Systematisierungsquotienten, während Frauen im Durchschnitt höhere EQ-Werte erreichten. Männer wiesen im Durchschnitt ein höheres sexuelles Risikoverhalten auf als ihre Partnerinnen. In Bezug auf die Persönlichkeitstypen nach Fisher (2009) wiesen Gründer das höchste sexuelle Risikoverhalten auf. Dopamin hatte laut den Ergebnissen keinen Einfluss auf riskantes Sexualverhalten. Beziehungsdauer korrelierte positiv mit sexuellem Risikoverhalten, bei Frauen etwas höher als bei Männern. Darüber hinaus konnten die Variablen Lebensalter und Medikamentenkonsum (letztes nur bei Männern) als Prädiktoren für sexuelles Risikoverhalten identifiziert werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
sexuelles Risikoverhalten heterosexuelle Paare Dyaden Actor-Partner Interdependence Model Persönlichkeit Hormone
Autor*innen
Claudia Czermak
Haupttitel (Deutsch)
Eine paarbasierte Studie zu sexuellem Risikoverhalten unter Anwendung des Actor-Partner Interdependence Model (APIM)
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
86 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Voracek
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.61 Einstellung, Vorurteil, Beeinflussung ,
77 Psychologie > 77.63 Soziale Interaktion, Soziale Beziehungen
AC Nummer
AC08891900
Utheses ID
15959
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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