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Politik und Militär im 1. Weltkrieg am Beispiel von Österreich-Ungarn
vom Weg in den Krieg bis zum Kriegswinter 1914/15
Clemens Zavarsky
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Eva Kreisky
DOI
10.25365/thesis.17823
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29261.99453.490461-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die These, dass innerhalb Österreich-Ungarns die wesentlichen Faktoren der Kriegsführung im I. Weltkrieg, wie sie Theoretiker wie Clausewitz oder Sun-Tsu formulierten, nicht erfüllt werden. Und zwar, weil zuallererst die Entscheidungsträger der Außenpolitik und des Militärs sich derart mißtrauten, dass sie, anstatt Hand in Hand zu arbeiten, gegeneinander agierten. Dies wird vor allem zu Beginn des ersten Kriegswinters 1914/15 augenscheinlich. Dieses Mißtrauen zog sich durch die gesamte Regentschaft von Kaiser Franz Josef und widersprach jeglicher Logik eines Reiches, das sich vor allem auf diese beiden Institutionen stützen wollte.
In weiterer Folge werde ich mich dem Thema widmen, welche Vorteile Österreich-Ungarn sich aus diesem „Großen Krieg“ erhoffte. In einem Kapitel wird auch die nicht unwesentliche Rolle der Medien durchleuchten. Hauptaugenmerk werde ich darauf legen, wie Diplomatie, Politik und Militär zusammenarbeiteten bzw. nicht zusammenarbeiteten. In dieser Nicht-Zusammenarbeit sehe ich ein wesentliches Element, dass den Entscheidungsträgern schon vor dem Krieg die Augen öffnen hätte müssen und die Aussichtslosigkeit des Unterfangens klar machen müssen.
Der Untersuchungszeitraum ist eine für mich prägende Phase des Krieges, nämlich vom Weg in den Krieg bis hin zur Änderung der Kriegsziele im Winter 1914/15 – zu einem Zeitpunkt, als die Doppelmonarchie faktisch den Krieg schon verloren hatte und der Krieg von einem Bewegungskrieg in einem Graben- und Stellungskrieg überging.
Abstract
(Englisch)
The work is based on the thesis, that within the Austro-Hungarian Empire the main parameters of warfare, as defined by Clausewitz or Sun-Tsu, are not met in the First World War. I see the main reason for that in the mistrust between the main decision makers at the military and the foreign policy. Instead of working with each other, they worked deliberately against each other. This becomes obvious during the first winter after the war has started: the winter of 1914/15. This mistrust affected all aspects of governance and was in direct opposition to the aim of the empire, namely to be based upon a strong foreign policy and a strong military force.
In my analysis I will ask what benefits the Austro-Hungarian Empire expected from leading this war. In correlation to this question I will cast light on the important role of the mass media in this context. My main focus point is the cooperation between diplomacy, politics and the military or rather the lack of cooperation between those three. This obvious lack of cooperation is the point, which should have made it clear for the decision makers that this war will be a losing game, even before they actually started it.
I will focus on the, in my opinion, most important time period for this analysis: from the aspects that lead to the war until the recalibration of the aims of the war in the winter 1914/15. At this time, the war had moved from mobile warfare to static warfare and was already lost for the Austro-Hungarian Empire.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Österreich-Ungarn 1. Weltkrieg Medien
Autor*innen
Clemens Zavarsky
Haupttitel (Deutsch)
Politik und Militär im 1. Weltkrieg am Beispiel von Österreich-Ungarn
Hauptuntertitel (Deutsch)
vom Weg in den Krieg bis zum Kriegswinter 1914/15
Publikationsjahr
2011
Umfangsangabe
140 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Eva Kreisky
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.23 Erster Weltkrieg ,
89 Politologie > 89.80 Militärwesen: Allgemeines
AC Nummer
AC09029375
Utheses ID
15966
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
