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The ability of pigeons to discriminate conspecifics, heterospecifics and arbitrary visual patterns
Tanja Kleinhappel
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Ludwig Huber
DOI
10.25365/thesis.17925
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30256.55846.436766-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Kategorisierung spielt eine wichtige Rolle bei Menschen und Tieren und ist daher ein zentrales Thema der Kognitionsforschung. Kategorisierung erlaubt es, die enorme Fülle an Informationen, welche das Gehirn täglich wahrnehmen muss, zu reduzieren und diese Reduzierung sorgt für kognitive Ökonomie. Es bringt den Vorteil, dass Objekte und Individuen in derselben Kategorie viele Gemeinsamkeiten besitzen. Dies spielt eine wesentliche Rolle in der Nahrungssuche und auch bei Interaktionen mit Individuen der eigenen Art, sowie auch mit denen anderer Arten, wie zum Beispiel bei Partnersuche und Prädatoren Vermeidung.
Im ersten Teil meiner Arbeit wollte ich herausfinden, ob Brieftauben das Konzept der Bekanntheit auch in einer anderen Spezies anhand von Photographien anwenden können. Nicht alle Tauben lernten, zwischen den beiden Stimulussets zu unterscheiden. Weiters deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Tiere bestimmte Merkmale der Dohlenbilder (womöglich Helligkeit) verwendeten und nicht das Konzept der Bekanntheit. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob Tauben fähig sind, zwischen gut und schlecht verkauften Auflagen des Journals New Scientist zu unterscheiden. Ziel war es herauszufinden, ob es ein bzw. mehrere Merkmale in den Auflagen gibt, durch welche Konsumenten beeinflusst werden, diese zu kaufen bzw. nicht zu kaufen. Alle Brieftauben waren fähig die Trainingscovers zu lernen, jedoch keine hat es geschafft, die neuen Covers richtig zu klassifizieren. Diese Ergebnisse schließen darauf, dass es kein eindeutiges Merkmal gibt, welches das Kaufverhalten der Menschen erklären kann.
Abstract
(Englisch)
Categorization is of great importance for humans and animals. It allows a reduction of the vast amount of information which is perceived in daily life and this reduction is necessary for cognitive economy. It takes advantage of the fact that objects in the same category share many properties and behaviours. This is crucial in a variety of natural contexts such as food recognition, predator avoidance and interactions with conspecifics.
The aim of my first study was so examine whether pigeons have the ability to use the concept of familiarity to categorize photographs of conspecifics and heterospecifics. The results of this study reflect the difficulty of the task. Not all birds were able to learn the training. However, those that were successful used visual patterns to transfer from the training stimuli to photographs of new views, and especially to new pictures of the familiar and unfamiliar birds and did not use the concept of familiarity. In the second study I conducted I wanted to examine whether pigeons are able to find a visual pattern in high and/or low selling covers of the journal New Scientist. It was hypothesised that visual cues may enhance attractiveness causing people to buy issues in comparison to others. All pigeons were able to learn the stimuli by rote but none of them was able to transfer to new stimuli. Therefore it is suggested that they did not find a common visual feature of the high and/or the low selling covers.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
pigeon familiarity conspecifics heterospecifics categorization
Schlagwörter
(Deutsch)
Tauben Bekanntheitskonzept Kategorisierung
Autor*innen
Tanja Kleinhappel
Haupttitel (Englisch)
The ability of pigeons to discriminate conspecifics, heterospecifics and arbitrary visual patterns
Paralleltitel (Deutsch)
Die Fähigkeit von Tauben zur Unterscheidung von Artgenossen, Individuen einer anderen Art und beliebigen visuellen Bildern
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
42 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ludwig Huber
Klassifikation
42 Biologie > 42.99 Biologie: Sonstiges
AC Nummer
AC09022394
Utheses ID
16056
Studienkennzahl
UA | 066 | 878 | |
