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The impact of the Clinton administration's foreign policy, 1993 - 2001
a Kosovo case study
Claudia Gosch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Ingfrid Schütz-Müller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.18102
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29243.76351.671964-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit versucht mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse zu erforschen, inwiefern die amerikanische Außenpolitik der Clinton Administration den Verlauf des Kosovo Konfliktes beeinflusst hat. Die Arbeit legt die Auswirkungen der Präsidentschaft von Bill Clinton (1993 -2001) auf den Kosovo und schlussendlich auf die gesamte international Gemeinschaft dar. Im Laufe einer Kontextanalyse wurde diese Thematik von zweierlei Gesichtspunkten aus bearbeitet. Einerseits wurde die Ausrichtung der amerikanischen Außenpolitik während Clintons Präsidentschaft und deren Einfluss auf die Weltpolitik beleuchtet andererseits wurde der Versuch der Vereinigten Staaten mit multilateralen Bemühungen den durch ethnische Rivalitäten hervorgerufenen Zusammenbruch des südlichen Balkanraumes, zu verhindern, bearbeitet. Außerdem wurde die Entscheidung der USA und ihrer Verbündeten betrachtet, im Rahmen der NATO Luftangriffe auf Serbien zu starten, um ethnische Säuberungen im Kosovo zu verhindern. Hinsichtlich der Theorien des Liberalismus und Multilateralismus ist zu sagen, dass die Clinton Administration, bevorzugt mit der ausdrücklichen Genehmigung der Vereinten Nationen, die humanitäre Intervention durchgeführt hätte. Der Versuch der drei ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, USA, Großbrittanien und Frankreich, die beiden anderen ständigen Mitglieder, Russland und China, von einem militärischen Eingreifen in den Kosovo Konflikt zu überzeugen, war zwar bemüht, aber aussichtslos. Russland machte von vornherein klar, dass es einer militärischen Intervention unter keinen Umständen zustimmen werde. Daher sahen die USA und ihre Verbündeten keine andere Möglichkeit als ein multilaterales Handeln im Namen der NATO zu etablieren, um weitere Massaker an den Kosovo Albanern zu verhindern. Darüber hinaus beeinflussten innenpolitische Akteure, sowie die öffentliche Meinung die Entscheidungen der Clinton Administration maßgeblich. Der Entschluss zu einer militärischen humanitären Intervention, sowie deren Durchführung waren davon betroffen. Im Besonderen die Entsendung von Bodentruppen in den Kosovo wurde von Clinton abgelehnt aufgrund kontroverser Debatten und der ablehnenden Haltung der amerikanischen Öffentlichkeit.
Abstract
(Englisch)
The intent of the Diploma thesis is to analyze the U.S. foreign policy of the Clinton Administration in the course of the Kosovo conflict. The thesis tries to evaluate the impact of Bill Clinton’s presidency (1993-2001) on Kosovo and consequently on the international community. This is done through a contextual analysis which attempts to explain, firstly, the U.S. foreign policy during the Clinton years and its effects on world politics; secondly, how the U.S. dealt with the multilateral attempt to prevent the collapse of the Southern Balkans because of ethnic rivalries; and thirdly, the decision of the U.S. and its allies to launch a humanitarian intervention to contain ethnic cleansing in Kosovo. By means of the liberal theory and multilateralism it is argued that the U.S. Administration under Bill Clinton thoroughly considered whether to conduct a humanitarian intervention in the Kosovo conflict without the permission of the UNSC, because the efforts to convince the two permanent members of the UNSC, Russia and China, to permit a military intervention were intensive. However, Russia emphasized that it would veto any military intervention in the Kosovo conflict and thus categorically excluded an agreement in the UNSC. Therefore, it is claimed that the U.S. Administration would have preferred to act under the authority of the United Nations, however, because this was not possible they acted within the framework of NATO. Furthermore, American domestic actors as well as the public opinion were taken into account in respect of the decision on how to proceed with the humanitarian intervention. Hence, the decisions of President Clinton to go to war on moral grounds and to reject ground forces were associated with the controversial debate and reluctant attitude in American society.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Kosovo Clinton humanitarian intervention
Schlagwörter
(Deutsch)
Kosovo Clinton Humanitäre Intervention
Autor*innen
Claudia Gosch
Haupttitel (Englisch)
The impact of the Clinton administration's foreign policy, 1993 - 2001
Hauptuntertitel (Englisch)
a Kosovo case study
Paralleltitel (Deutsch)
Die Auswirkungen der Außenpolitik der Clinton Administration, 1993 - 2001 ; am Fallbeispiel Kosovo
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
79 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ingfrid Schütz-Müller
Klassifikationen
89 Politologie > 89.71 Internationale Zusammenarbeit: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.75 Internationale Konflikte: Allgemeines
AC Nummer
AC08973387
Utheses ID
16210
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
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