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Österreichische Sozialpolitik im Wandel
Politik für Familien: Motive, Akteure, Instrumente
Petra Lottes
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Hannelore Eva Kreisky
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.18138
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30384.62630.418554-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Sozialpolitik, als hochgradig dynamisches Politikfeld unterliegt einer Vielzahl an Einflussfaktoren. Sie muss sich nicht nur den allgemein soziokulturellen und gesellschaftlichen Trends anpassen, sondern auch in zunehmendem Maße auf ökonomische und demografische Veränderungen reagieren. Einen aus dem sozialpolitischen Diskurs nicht wegzudenkender, grundlegender, unverzichtbarer und schutzwürdiger Grundbaustein dieser Gesellschaft stellt die Familie dar. Die Familie in ihrer Ausformung als soziale gesellschaftlich anerkannte Lebensgemeinschaft ist stets endogenen und exogenen Veränderungen ausgesetzt. Durch diese Prozesse sind beide familienrelevante Akteure, Politik und Gesellschaft, herausgefordert, in ihren jeweiligen politischen Beziehungsebenen mit entsprechenden Initiativen auf diese Veränderungsprozesse angemessen zu reagieren. Diese Vorgänge entfalten sich mittlerweile beinahe gleichzeitig in einer globalen, nationalen, regionalen und lokalen Dimension mit unterschiedlichen Auswirkungen auf einzelne gesellschaftliche Gruppen und Schichten. Vor dem Hintergrund zentraler sozialer Bestimmungsfaktoren moderner Gemeinschaften wie gelebte Solidarität, Gleichheit vor dem Recht und die Wahrnehmung von individueller Verantwortung gegenüber der Gesellschaft ist angesichts des rasanten technologischen Fortschritts und des ihn begleitenden soziokulturellen Wandels die Politik gefordert, den Lebenswelten der unterschiedlichen Gruppen angepasste funktionale und wirklichkeitsnahe familiale Rahmenbedingungen zu schaffen. Aktuelle ökonomische und politische Krisen werfen auch und gerade für Österreich die Frage auf, ob und wie der bisher auf nationaler Ebene gewährleistete soziale Ausgleich auf transnationaler Ebene vorgenommen werden kann. Während bestehende Strukturen Tendenzen einer „Entterritorialisierung“ ausgesetzt sind, werden mögliche sozialpolitische Modelle auf trans- und supranationaler Ebene – auch unter dem Aspekt eines Abbaus von nationalen Souveränitätsansprüchen und sozialpolitischen Spielräumen – diskutiert. Der europäische Einigungsprozess wird so nicht nur die fiskal-, sondern möglicherweise auch die sozialpolitische Konvergenz befördern. Methodik: literarisch-analytischer Ansatz

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Österreichische Sozialpolitik Familienpolitik als Querschnittspolitik
Autor*innen
Petra Lottes
Haupttitel (Deutsch)
Österreichische Sozialpolitik im Wandel
Hauptuntertitel (Deutsch)
Politik für Familien: Motive, Akteure, Instrumente
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
122 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Klassifikation
89 Politologie > 89.42 Staat und Bürger
AC Nummer
AC08968508
Utheses ID
16246
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
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