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Sportlicher Erfolg und Migrantenstatus
das Fallbeispiel österreichisches Fußballnationalteam
Alexander Planasch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Hannelore Eva Kreisky
DOI
10.25365/thesis.18142
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29821.56560.498360-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Forschungsfrage dieser Diplomarbeit führt auf das Thema „Sportlicher Erfolg und Migrantenstatus. Das Beispiel österreichisches Fußballnationalteam“ zurück. Es wird untersucht, ob bei österreichischen Migranten zweiter Generation welche Österreich im Ausland repräsentieren, ihr Migrantenstatus durch die mediale Weitergabe situationsabhängig thematisiert wird. Nachdem bei einer europäischen Wertestudie aus dem Jahre 2011 die österreichische Bevölkerung als jene Europäische hervorstach, die die größte Antipathie gegenüber Migrantinnen und Migranten hat, wird untersucht, ob dies beim österreichischen Nationalsport Fußball ebenso der Fall ist. Es wird anhand von Benedict Andersons imagined community an das Nationalteam herangegangen, da, wie Eric Hobsbawm konstatiert, Zuseherinnen und Zuseher die Erfolge der Sportlerinnen und Sportler als Selbstreflektion betrachten. Die Untersuchung wird weiters zeigen, dass der Staat Österreich unter anderem durch Symbole einen Wiedererkennungswert geschaffen hat. Eine solche Wiedererkennung ist für eine Gemeinschaft von hoher Bedeutung. Daher führen Fußballduelle mit anderen Nationen zu Gemeinschaftsduellen. Diese Gemeinschaften sind aber keine geschlossenen Systeme, sondern sind durchaus veränderbar. Eine solche Veränderung geschieht unter anderem durch Migration.
Wenn an die Wertestudie gedacht wird, wo die österreichische Bevölkerung ablehnend gegenüber Migration steht, dann muss dies bei einem sportlichen Duell, wo Mensch sich „vertreten“ lässt, ebenso untersucht werden. Denn während der Dauer eines Spieles, ist der Triumph der Mannschaft zu der Mensch hält wichtiger, als vor bzw. nach einem Spiel. Weiters werden die Anfänge vom österreichischen Herrenfußballnationalteam untersucht, ob Migration schon am Beginn des 20. Jahrhunderts bereits vorhanden war. Die Frage schließt somit, ob Österreichs Fußballrepräsentanten mit Migrationshintergrund in der medialen Fansprache des Wir mit eingeschlossen werden? Oder wird situationsabhängig der Migrationshintergrund einzelner Akteure hervorgehoben? Anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse wurden österreichische Tageszeitungen über einen vorher bestimmten Zeitraum untersucht. Es wird die mediale Thematisierung von Einzelfällen analysiert und anhand jener Datenerhebung kann erkannt werden, wie österreichische Migranten Zweiter Generation über den Fußball durch die Medien transportiert werden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Fußballnationalteam Migrantenstatus Sportlicher Erfolg
Autor*innen
Alexander Planasch
Haupttitel (Deutsch)
Sportlicher Erfolg und Migrantenstatus
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Fallbeispiel österreichisches Fußballnationalteam
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
VI, 117 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hannelore Eva Kreisky
Klassifikation
89 Politologie > 89.99 Politologie: Sonstiges
AC Nummer
AC09030748
Utheses ID
16250
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
