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Täter und Opfer im deutschsprachigen Kriminalroman
eine Analyse anhand ausgewählter Beispiele
Viktoria Schardl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ingrid Cella
DOI
10.25365/thesis.18174
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29998.97391.636366-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Kriminalliteratur und vor allem ihre essentiellen Protagonisten wie Täter, Opfer und Ermittler unterliegen einem Wandel. Zunehmend werden die Verbrechen detaillierter geschildert und die Detektive stehen nicht mehr im alleinigen Fokus der Erzählung. Vermehrt rücken vor allem Täter in den Vordergrund und die Frage, warum sie zu Tätern wurden, wird näher betrachtet.
Die bisherige Forschung rückte vor allem die Detektive der Kriminalromane in den Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses. Die Opfer und Täter wurden daher eher vernachlässigt und meist nicht genauer analysiert. Seit einigen Jahrzehnten wird der Kriminalroman als Literaturgattung ernst genommen und seit einigen wenigen Jahren werden auch die Täter und Opfer in Untersuchungen mehr berücksichtigt. Die Lebensgeschichten der Täter und Opfer rücken vermehrt in das Interesse der Autoren und auch die Rezipienten empfinden die neue Positionierung dieser Gattung als äußerst spannend.
Durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Kriminalroman, entdeckte die Verfasserin, dass nach wie vor hauptsächlich den Detektiven Raum für Entfaltung ihrer Persönlichkeit geboten wird, die weiteren Hauptfiguren eines Kriminalromans, die Täter und Opfer, zudem auch mehr und mehr in den Mittelpunkt einer Erzählung rücken.
Morden allein reicht in der heutigen Kriminalliteratur nicht mehr aus. Die Täter werden immer brutaler, das Morden immer präziser beschrieben, oftmals geht den Taten auch eine lange persönliche Leidensgeschichte voraus. Die Opfer stehen zwar nach wie vor im Schatten der anderen Protagonisten, doch die Literatur fragt sich zusehends, weshalb sie zu Opfern wurden, was ihre Persönlichkeit ausmacht und ob sie selbst zu ihrem eigenen Tod beigetragen haben.
Anhand der Autoren Petra Hammesfahr, Eva Rossmann und Klaus Peter Wolf wurden diese Figuren analysiert. Die der Analyse zugrunde liegenden Werke stammen von etablierten deutschsprachigen Autoren aus Deutschland und Österreich und wurden in den Jahren zwischen 2000 und 2010 verfasst.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Täter Opfer Kriminalroman Krimi Rossmann Wolf Hammesfahr
Autor*innen
Viktoria Schardl
Haupttitel (Deutsch)
Täter und Opfer im deutschsprachigen Kriminalroman
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse anhand ausgewählter Beispiele
Paralleltitel (Englisch)
Perpetrators and victims in the German detective novel
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
99 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ingrid Cella
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC08931607
Utheses ID
16280
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
