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Eine Politikfeldanalyse der Umweltpolitik Indiens
Michaela Holder
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Hannes Wimmer
DOI
10.25365/thesis.18209
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29712.79907.487954-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Umweltpolitik Indiens. Anhand der
Theorie der Politikfeldanalyse werden die verschiedenen Schritte des Policy Zyklus
unter der Berücksichtigung der indischen Umweltpolitik untersucht. Anschließend
wurden die wichtigsten umweltpolitischen Abkommen und Programme in ihrer
Ausformulierung analysiert und dargestellt. Es handelt sich um nationale und
internationale Entwürfe zur Sicherung und zum Schutze der Umwelt. Im Genaueren
werden die indische Verfassung, das UNFCCC, das Kyoto-Protokoll, den „Biological
Diversity Act“, den NAPCC und die CDM (Clean Development Mechanism)
untersucht. Hinsichtlich ihrer Ausformulierungen soll der Inhalt dieser Abkommen in
Bezug auf ihre Umsetzung erklärt werden. Davon ausgehend wurde die Auswirkung
auf den verschiedenen Sektoren, wie der Energiesektor, der Umweltsektor und der
Wirtschaftssektor auf diese Umsetzung der Programme hin erforscht.
Die Rolle der Umweltpolitik in Indien besitzt eher einen marginalen Charakter. Trotz
der vielen Bemühungen der Regierung, Programme und verschiedene Projekte zu
initiieren, um die umweltpolitische Lage im Land zu verbessern, sind diese nicht
rechtskräftig genug. Seit der Verfassung von 1950 hat sich die Politik mit Hinblick
auf die Umwelt und damit zusammenhängenden Faktoren stark weiterentwickelt. Der
Fokus bei den jetzigen Verhandlungen liegt auf die Prävention des drohenden
Klimawandels und auf die Nachhaltigkeit in der Nutzung der natürlichen Ressourcen
des Landes. Die angestrebten CDM Projekte sollen insbesondere den Energiesektor
modernisieren und die Energiegewinnung umstellen. Durch die
Modernisierungsmaßnahmen des Energiesektors wird der Umweltsektor direkt
beeinflusst. Eine Verringerung der Wasser-, Luft- und Bodenverschmutzung, durch
umweltfreundlichere Technologien in der Energiebranche, würde eine geringere
Belastung für die biologische Vielfalt bedeuten und der Lebensraum der Menschen
würde verbessert werden. Trotz aller Bemühen gelten sämtliche internationale und
nationale Abkommen für Indien nur als Richtlinien. Der Status eines
Entwicklungslandes erlaubt es dem Land die Vorgaben zu Treibhausgasreduktionen
auf freiwilliger Basis zu verfolgen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Politikfeldanalyse Indien Klimawandel Kyoto-Protokoll
Autor*innen
Michaela Holder
Haupttitel (Deutsch)
Eine Politikfeldanalyse der Umweltpolitik Indiens
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
119 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hannes Wimmer
Klassifikationen
43 Umweltforschung > 43.30 Umweltpolitik ,
43 Umweltforschung > 43.70 Entwicklungsländer und Umwelt
AC Nummer
AC09028415
Utheses ID
16309
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
