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Manifestations of evil in Middle-Earth
Julia Schwob
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Eva Zettelmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.18352
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30083.84551.637061-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Versuch eine Verbindung zwischen den Disziplinen der Philosophie und Theologie herzustellen in Bezug auf die Kategorien “gut” und “böse”, welche dann auf das konkrete literarische Werk Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien bezogen werden. Zunächst wird hierbei ein genereller Überblick über die philosophischen Ansätze gegeben auf der Grundlage von Konrad Paul Liessmanns Vorlesung über “Das Böse” an der Universität Wien im Sommersemester 2010. Danach wird auf die drei Hauptpunkte eingegangen, welche die philosophischen Themen, die theologischen Aspekte und die Perspektive der Charaktere gegenüber Repräsentationen des Bösen in den Romanen beleuchten. Das erste Kapitel, welches sich mit dem Wissen der Figuren um die Manifestationen des Bösen in ihrer Welt befasst, behandelt Themen wie die Produktivkraft des Bösen, die Unzerstörbarkeit des Bösen, die wichtige Funktion des Mitleids, die Überheblichkeit der Bösen, die Tatsache, dass nichts anfänglich böse war und dem einen Ring als Radikalböses. Das zweite Kapitel zieht Parallelen, zwischen den Büchern und einigen christlichen Doktrinen. Dabei werden essentielle Themen angesprochen wie der prälapsarische Sündenfall, die Erbsünde, der freie Wille, die Todsünde Hochmut, die Erlösung und die Schöpfung aus dem Nichts. Weiters behandelt der dritte Abschnitt die philosophischen Überlegungen, welche als wesentlich in Verbindung mit Tolkiens Werken erachtet werden. Hierbei werden philosophische Thesen besprochen im Zusammenhang mit Beispielen aus den Romanen wie Kants Hang zum Bösen, Kierkegaards Angstbegriff, Seels Bogart theorem, Nietzsches Umkehrung der Werte, der generelle Aspekt des Materialismus und Hannah Arendts Banalität des Bösen. Die Neuheit dieser Arbeit, im Gegensatz zu vorigen Bearbeitungen, wird durch die Einbindung der Vorgeschichte von Tolkiens Meisterwerk ausgemacht, dem Silmarillion, welches interessante Aspekte in Bezug auf die Entstehung und Entwicklung böser Charaktere aufwirft. Außerdem interessant ist die Komponente, dass sich die Charaktere auf der Erzählebene der Manifestationen des Bösen in ihrer Welt bewusst sind und sich diese wiederum mit den philosophischen und theologischen Überlegungen überschneiden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
productive force of evil absolute evil banality of evil materialism bogart theorem/ trans-valuation of values creatio ex nihilo redemption pride free will
Schlagwörter
(Deutsch)
Produktivkraft des Bösen Radikalböses Banalität des Bösen Materialismus Bogart Theorem Umwertung der Werte Creatio ex Nihilo Erlösung Hochmut freier Wille
Autor*innen
Julia Schwob
Haupttitel (Englisch)
Manifestations of evil in Middle-Earth
Paralleltitel (Deutsch)
Manifestationen des Bösen in Mittelerde
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
80 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Eva Zettelmann
Klassifikation
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.05 Englische Literatur
AC Nummer
AC10694964
Utheses ID
16436
Studienkennzahl
UA | 343 | | |
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