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Chinas langer Marsch zum Global Player
Sicherheitspolitische Konsequenzen am Beispiel des Engagements in Afrika sowie der Minderheitenproblematik in der Provinz Xinjiang
Thomas Anton Schiffl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Otmar Höll
DOI
10.25365/thesis.18457
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30402.77266.467866-2
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik Chinas als Global Player. Nachdem eine Arbeitsdefinition für einen Global Player hergeleitet wurde, galt es zu überprüfen, ob die Volksrepublik diese Kriterien, auch erfüllt und wenn ja, welche Konsequenzen bzw. Herausforderungen dieser Status nach sich zieht. Nach der Zielermittlung oder der Veranschaulichung von Kerninteressen, um den chinesischen Terminus zu verwenden wurde offenbar, dass China zwar, völlig zu Recht behauptet weder Regionalmacht noch langfristig Global Player sein zu wollen.
Es aber jedoch aufgrund vieler Faktoren von der restlichen Welt so aufgefasst wird. Herausforderung dieser Arbeit war es anhand der Beispiele des afrikanischen Kontinents und des autonomen Gebiets Xinjiang, jene Auswirkungen des chinesischen Aufstieges zu analysieren und zu bewerten um damit eine Klärung der Frage nach dem Warum der internationalen Wahrnehmung herbeizuführen. Ergebnis des vorliegenden Papiers ist, dass China aufgrund seiner Zielformulierung und seiner geopolitischen Faktoren, Maßnahmen zur Erhaltung seiner Kerninteressen setzen muss und sich darum der Fokus auf Afrika und Xinjiang entwickelt hat.
Anhand der ausgewählten Räume lassen sich diese Initiativen darstellen und erklären durch ihre Konsequenzen warum China trotz gegenteiliger Eigenwahrnehmung, letztlich nicht anders kann als sich zur globalen Macht zu entwickeln. Dementsprechend erklärt sich die Reaktion der internationalen Akteure auf einen Global Player der sich am Marsch wider Willen und da nahe am Ziel befindet.
Abstract
(Englisch)
This paper deals with the problem of China as a global player. Following a definition of the term “global player”, the question is posed whether the People’s Republic of China really meets this definition, and, if so, which consequences and challenges derive from this. An illustration of its goals and core interests, to use Chinese terminology, make it clear that China may state that it has no interest in being a regional power or, in the long term, a global player, but that there are many factors that make the rest of the world perceive China as just such a power. The challenge of this paper was to analyse the consequences of China’s rise using examples from the African continent and the autonomous region of Xinjiang, so as to determine the reason for the international community’s perception of China. The results are that China’s goals and geopolitical factors make it necessary for it to take measures for the preservation of its core interests, and therefore focus on Africa and Xinjiang.
The examples of Africa and Xinjiang illustrate initiatives and help to explain why China, despite its self-perception, cannot avoid developing into a global power, which, in turn, explains the reaction of the other international actors. The People’s Republic of China may not want to achieve this status, but it is already close to it.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
China Global Player Africa Xinjiang Minority Conflict
Schlagwörter
(Deutsch)
China Global Player Afrika Xinjiang Minderheit Uiguren
Autor*innen
Thomas Anton Schiffl
Haupttitel (Deutsch)
Chinas langer Marsch zum Global Player
Hauptuntertitel (Deutsch)
Sicherheitspolitische Konsequenzen am Beispiel des Engagements in Afrika sowie der Minderheitenproblematik in der Provinz Xinjiang
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
118 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Otmar Höll
AC Nummer
AC10667129
Utheses ID
16539
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
