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Die Bildsamkeitsdebatte im Nationalsozialismus
Beate Kuzmits
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Gabriele Weiß
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.18497
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29466.18291.798763-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen der hier vorliegenden Arbeit wurde eruiert, wie und unter welchen Aspekten das Verständnis von Bildsamkeit im Nationalsozialismus deklariert wurde. Dabei hob die Forscherin die Bildsamkeit als genuin pädagogischen Begriff hervor. Um jedoch die Bildsamkeit mit all ihren Aspekten und Kontexten, in die sie impliziert ist, zu erfassen, ging die Forscherin zeitlich zurück und zeigte auf, welches Verständnis von Bildsamkeit im 21., 19. und 18. Jahrhundert vorherrschte. Dabei nahm sie sowohl die Anthropologie, die Ethik, als auch Jean-Jacques Rousseau und Johann Friedrich Herbart in den Fokus ihrer Betrachtung. Anschließend ging sie dezidiert auf das 20. Jahrhundert und somit auf die Bildsamkeitsdebatte im Nationalsozialismus ein, in der sie zunächst die Erziehung und die Sprache des NS in Beziehung zur Bildsamkeit setzte, ehe sie die Werke der bedeutendsten Pädagogen (Bäumler, Krieck) als auch jenes von Adolf Hitler („Mein Kampf“) hinsichtlich des Bildsamkeitsverständnisses erforschte. Im Zuge dieser historisch-systematischen Literaturrecherche resultierte somit folgendes Ergebnis: Es gab KEIN einheitliches Bildsamkeitsverständnis im Nationalsozialismus, da sowohl bei Bäumler, Krieck und Hitler ein zum Teil differentes Bildsamkeitsverständnis vorherrschte. Bildsamkeit wurde – zum Erstaunen der Forscherin – keinem zur Gänze abgesprochen, bzw. muss an dieser Stelle betont werden, dass eine dezidierte „Aberkennung“ der Bildsamkeit von spezifischen Menschen(-gruppen) nicht gefunden wurde (was nicht ausschließt, dass es diese nicht gab). Allerdings muss festgehalten werden, dass es in der politischen und praktischen Umsetzung des Nationalsozialismus immer mehr zu dieser Tatsache kam, dass bestimmten Menschengruppen die Erziehungs- und Lernfähigkeit verweigert bzw. abgesprochen wurde. Von einem konkreten Beweis derselben konnte die Forscherin jedoch nicht ausgehen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Bildsamkeit Nationalsozialismus
Autor*innen
Beate Kuzmits
Haupttitel (Deutsch)
Die Bildsamkeitsdebatte im Nationalsozialismus
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
72 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gabriele Weiß
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.01 Geschichte der Pädagogik und Erziehung
AC Nummer
AC09363277
Utheses ID
16573
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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