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Die Autonome Szene
Bildungsarbeit in selbstverwalteten Räumen?
Karin Rosalia Arneitz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Johann Wimmer
DOI
10.25365/thesis.18511
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29089.73459.484160-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der wohl bekanntesten Subkultur im Linksextremismus: den Autonomen. Seit ihrem ersten Auftreten vor fast 30 Jahren steht zumeist der Aspekt der Militanz im Mittelpunkt der Beschäftigung mit dieser sozialen Bewegung, generell besteht aus sozialwissenschaftlicher Sicht ein großer Nachholbedarf der Forschung zu diesem Thema. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird der Versuch unternommen, eine möglichst umfangreiche Darstellung der Autonomen zu geben und dabei Fragen zu ihrer Entstehungsgeschichte, ihrer Ideologie und ihrem Weltbild, ihren Organisationsstrukturen, ihren Aktionsfeldern sowie ihren Aktionsformen zu klären. Dabei wird ebenfalls die mit den Autonomen eng verknüpfte Gewaltthematik zur Sprache gebracht sowie ein Blick aus der Perspektive des Verfassungsschutzes auf dieses Thema geworfen. Da die Autonomen dem linksextremistischen Spektrum zugerechnet werden, setzt sich diese Arbeit auch mit dem Gegenstandsbereich des Linksextremismus auseinander. Dabei stehen vor allem die Ideologien der beiden Hauptströmungen Kommunismus und Anarchismus im Mittelpunkt. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, ob die innerhalb der autonomen Szene von verschiedenen Gruppen und Projekten geleistete politische Arbeit unter dem Blickwinkel von politischer Bildungsarbeit betrachtet werden kann. Im Fokus stehen dabei Gruppen und Projekte, die im Ernst-Kirchweger-Haus – ein seit 20 Jahren bestehendes autonomes Zentrum in Wien mit Besetzungsgeschichte – entstanden sind bzw. aktuell dort aktiv sind. Dazu gehören: der Infomaden, die HausbibliothEKH, das Politdiskubeisl, die Bibliothek von unten, das Archiv der sozialen Bewegungen und das Que(e)r. Die Gruppen und ihre Aktivitäten werden vorgestellt und dahingehend analysiert, inwieweit sie Aspekte von Politischer Bildung erfüllen. Neben einer Analyse ihrer Selbstdarstellungen im Internet sowie einer inhaltlichen Analyse der Veranstaltungen, die zum Teil auch besucht wurden, fließen auch die Erkenntnisse aus zwei Interviews mit AktivistInnen in die Beantwortung dieser Frage ein.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Politischer Extremismus Linksextremismus Autonome Autonome Szene Politische Bildungsarbeit
Autor*innen
Karin Rosalia Arneitz
Haupttitel (Deutsch)
Die Autonome Szene
Hauptuntertitel (Deutsch)
Bildungsarbeit in selbstverwalteten Räumen?
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
136 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Wimmer
Klassifikationen
89 Politologie > 89.05 Politische Theorie ,
89 Politologie > 89.62 Politische Bewegungen
AC Nummer
AC09027839
Utheses ID
16586
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
