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Suchtprävention im Kindes- und Jugendalter
das Erleben von PädagogInnen hinsichtlich Umsetzung und Grenzen von Präventionskonzepten
Anja Ochensberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Max Friedrich
DOI
10.25365/thesis.18571
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30152.05210.151161-4
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Viele PädagogInnen werden irgendwann in ihrer beruflichen Laufbahn mit dem Thema Sucht konfrontiert. Besonders für diese Profession spielt die damit in Zusammenhang stehende Prävention eine wesentliche Rolle. Dabei interessieren vor allem das Erleben von PädagogInnen hinsichtlich umgesetzter suchtpräventiver Konzepte, deren Sinn sowie entstandene Grenzen und deren Verhinderung bzw. Optimierung. Das Ziel dieser Arbeit ist, das Problemfeld Sucht theoretisch und empirisch zu ergründen.
Zum bestmöglichen Verständnis werden daher im ersten Teil wesentliche Begriffe definiert und die Formen der Sucht – dies sind substanzgebundene Drogensüchte sowie substanzungebundene Verhaltenssüchte – erläutert. Des Weiteren folgt die Darstellung verschiedener Sichtweisen möglicher Ursachen süchtigen Verhaltens. Anschließend wird die Situation in Österreich hinsichtlich des Suchtverhaltens junger Menschen anhand aktueller Zahlen veranschaulicht sowie darauffolgende Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt. Der Schwerpunkt des ersten Abschnittes beschäftigt sich mit dem Themenbereich der Suchtprävention, indem der Begriff definiert wird, Arten und Ziele der Prävention erläutert und einige der vielfältigen Methoden und Konzepte diskutiert werden. Zur Veranschaulichung werden die Arbeitsfelder Kindergarten, Schule sowie außerschulische Jugendarbeit herangezogen und eine Vielzahl an Beispielen und Ideen zur praktischen Durchführung suchtpräventiver Maßnahmen dargestellt. Die Absicht dahinter ist, PädagogInnen – welche in dem Problemfeld Sucht tätig sind – zu unterstützen und in ihrer Arbeit zu bestärken. Mögliche Grenzen suchtpräventiven Handelns werden, ebenso wie allgegenwärtige Fehler diesbezüglich, erörtert und kritisch diskutiert.
Der zweiten Teil der Arbeit befasst sich mit der empirischen Erschließung des Forschungsfeldes. Dazu wurden offen geführte Interviews nach der qualitativen Methode analysiert und deren Inhalte im Hinblick auf die Fragestellungen interpretiert. Mit diesem Vorgehen, sollen auf Erfahrung beruhende Konzepte suchtpräventiver Maßnahmen im Kindes- und Jugendalter sowie mögliche Grenzen der Suchtprävention dargestellt und ein Bezug zu den theoretischen Annahmen hergestellt werden.
Abstract
(Englisch)
The issue of addiction is one that many pedagogues are confronted with at some point in their career. Hence, preventive measures play a significant role particularly for members of this profession. The experience of the pedagogues with regard to the conduction of preventative concepts and their purpose is of main interest as well as the prevention or improvement of possible limitations. The aim of this thesis is to analyse the issue of addiction from a theoretical and empirical point of view.
In the first part basic terms are defined in order to provide optimal understanding and different forms of addiction, namely substance related drug addictions and substance unrelated behavioural addictions, are elaborated on. Additionally, different perceptions of possible reasons for addictive behaviour are explained. Furthermore, the situation in Austria with respect to addictive behaviour of young people is illustrated by means of current figures and subsequent measures of precautionary intervention are presented.
The focus of the first part is on prevention of addiction; the term is defined, types and goals are explained and some of the various methods and concepts are discussed. The domains Kindergarten, school and extracurricular youth work are used for demonstration and numerous examples and considerations concerning the execution of addiction prevention measures are illustrated. The objective is to support and encourage pedagogues who are confronted with the issue of addiction at work. Possible limitations of addiction prevention concepts as well as related common mistakes are debated and critically discussed.
The second part of the thesis deals with the empirical analysis of this field of research. For the purpose of this study, open interviews were conducted; they are analysed by means of the qualitative method and the content is interpreted with regard to the subject matter. This approach is used to demonstrate concepts of addiction prevention for children and youths that are based on experience and to indicate shortcomings of preventive measures. Furthermore, it allows establishing a relation to the theoretical hypotheses.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
prevention of addiction
Schlagwörter
(Deutsch)
Suchtprävention
Autor*innen
Anja Ochensberger
Haupttitel (Deutsch)
Suchtprävention im Kindes- und Jugendalter
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Erleben von PädagogInnen hinsichtlich Umsetzung und Grenzen von Präventionskonzepten
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
167 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Max Friedrich
AC Nummer
AC09014367
Utheses ID
16640
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
