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Der Einfluss schulischer Berufsorientierung auf den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf bei jungen Frauen mit intellektueller Beeinträchtigung
eine qualitativ-empirische Studie aus Sicht der Lehrkräfte
Julia Linhart
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Helga Fasching
DOI
10.25365/thesis.18701
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29340.16061.157462-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Forschungsarbeit geht der Frage nach, welche Bedeutung die schulische Berufsorientierung für den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf bei jungen Frauen mit intellektueller Beeinträchtigung hat. Aus dem theoretischen Teil geht hervor, dass junge Frauen mit intellektueller Beeinträchtigung mit vielfachen Benachteiligungen im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf konfrontiert sind, welche auf den Ebenen der Intersektionalität sichtbar werden. Speziell für junge Frauen mit intellektueller Beeinträchtigung gestaltet sich die Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt besonders schwierig, da sie sowohl aufgrund des Geschlechts als auch aufgrund der gegebenen intellektuellen Beeinträchtigung Benachteiligungen erleben. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden sechs SonderschullehrerInnen befragt. Es wurden leitfadengestützte ExpertInneninterviews in Anlehnung an MEUSER und NAGEL (2005) geführt, welche im Anschluss mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach MAYRING (2008) ausgewertet wurden. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass im Rahmen der schulischen Berufsorientierung geschlechtsspezifische Aspekte kaum Berücksichtigung finden. Die spezifischen Benachteiligungen und Diskriminierungen der jungen Frauen mit intellektueller Beeinträchtigung werden nur unzureichend von der schulischen Berufsorientierung wahrgenommen. Weiters zeigt sich, dass konkrete Berufsorientierungsangebote für junge Frauen mit intellektueller Beeinträchtigung fehlen. Schulische Berufsorientierung kann die jungen Frauen mit intellektueller Beeinträchtigung demnach nur ungenügend auf die Arbeitswelt vorbereiten, da die Belange, Bedürfnisse und die spezifischen Problemlagen der jungen Frauen zu wenig fokussiert werden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Women with disability intellectual impairment Special Education Centre sex transition processes special needs
Schlagwörter
(Deutsch)
Frauen mit Behinderung Intellektuelle Beeinträchtigung Sonderpädagogische Zentren Intersektionalität Geschlecht Übergangsprozesse Unterstützungsbedarf
Autor*innen
Julia Linhart
Haupttitel (Deutsch)
Der Einfluss schulischer Berufsorientierung auf den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf bei jungen Frauen mit intellektueller Beeinträchtigung
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitativ-empirische Studie aus Sicht der Lehrkräfte
Paralleltitel (Englisch)
The influence of school occupation orientation on the transition of the school to occupation with young women with intellectual impairment
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
167 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helga Fasching
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
80 Pädagogik > 80.41 Persönlichkeitserziehung ,
80 Pädagogik > 80.43 Intellektuelle Bildung ,
80 Pädagogik > 80.80 Pädagogisches Umfeld: Allgemeines ,
81 Bildungswesen > 81.11 Recht auf Bildung ,
81 Bildungswesen > 81.21 Soziale Ungleichheit im Bildungswesen ,
81 Bildungswesen > 81.22 Geschlechterunterschied im Bildungswesen ,
81 Bildungswesen > 81.24 Bildung und Beruf ,
81 Bildungswesen > 81.46 Bildungsberatung, Ausbildungsberatung ,
81 Bildungswesen > 81.70 Bildungssysteme, Bildungsinstitutionen: Allgemeines
AC Nummer
AC09380627
Utheses ID
16763
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
